Es war kein einfaches Jahr, Schweinegrippe, Weltwirtschaftskrise und politische Unruhen haben uns das Leben schwer gemacht, dennoch sind wir gewachsen …
Deshalb möchten wir, Buenos Dias Mexico, uns auf diesem Wege gerne bei all unseren Kunden, Freunden, Geschäftspartnern und Familien für die Zusammenarbeit, Unterstützung und das Vertrauen bedanken, dass Ihr uns in diesem Jahr 2009 entgegengebracht habt.
Wir freuen uns auf ein 2010 voller neuer Herausforderungen, neuer Ideen und Erfahrungen und wünschen Euch und Euren Lieben von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches 2010.
Mit den besten Weihnachtsgrüssen aus Mexiko,
Eure Stefanie, Esther & Euer Team von Buenos Días Mexico
Heute möchten wir, das Team von Buenos Días Mexico, Euch viele Grüsse aus Santiago de Campeche in Yucatan senden!
Ab heute werden wir Euch täglich an unseren Erlebnissen, neuen Geheimtips und Begegnungen auf der Halbinsel Yucatan teilhaben lassen, denn anlässlich einer grossen Gruppe welche wir hier nächstes Jahr betreuen dürfen, haben wir uns entschlossen die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und wieder einmal diesen wunderschönen Teil Mexikos zu bereisen.
Viel Spass beim Lesen und wir freuen uns natürlich sehr über jedes Eurer persönlichen Kommentare, Erfahrungen und Eindrücke
Auch dieses Jahr rückt der traditionelle Totentag, der sogenannte “Día de los Muertos” hier in Mexiko wieder näher und damit auch Sie diesen aussergewöhnlichen Feiertag miterleben können, haben wir uns etwas ganz Besonderes für Sie ausgedacht.
Der Umgang der Mexikaner mit dem Tod wirkt auf unsere Kultur vielleicht ein wenig befremdlich, da er hier nicht tabuisiert wird. Er wird als etwas betrachtet, vor dem man sich nicht zu fürchten braucht, etwas, dem man jederzeit begegnen kann – mit Ironie.
Heute möchten wir Euch an den Urlaubserlebnissen unsers lieben Kunden Rudolf Ehrlich aus Frankfurt, teilhaben lassen welcher im April 2009 eine individuelle Rundreise für sich, seine Frau Uschi und 2 weitere befreundete Pärchen durch den Kupfercanyon, Chiapas und Oaxaca gebucht hat.
Er hat sich die Zeit genommen und hat einen tollen Reisebericht verfasst! Viel Spass dabei: weiterlesen »
Möchten auch Sie Ende des Jahres den kalten Wintermonaten Europas entfliehen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Im Folgenden finden Sie unsere Yucatan Rundreise durch die grosse Welt der Maya, welche Sie an der Karibik Quintana Roos bis hin in den tiefsten Regenwald Chiapas und Palenque führt und über die wunderschönen kleinen Kolonialstätte Campeche und Merida zurück nach Cancun bringt.
Erleben Sie eine einzigartige Mischung aus karibischen Traumstränden, Naturwunder, alten Mayakulturen, kolonialen Schätzen und bekommen Sie einen umfassenden Einblick in die Hochkulturen des kunterbunten, fröhlichen und farbenfrohen Mexikos!
1. Tag: Cancun – Playa del Carmen
BIENVENIDOS EN MEXICO!
Nach Ihrer Ankunft in Cancun werden Sie zu Ihrem Hotel nach Playa del Carmen gebracht, wo Sie Ihre 1. Nacht in dem Hotel “Petit Lafitte” an der Karibik verbringen werden.
2. Tag: Playa del Carmen – Tulum
Brechen Sie nach dem Frühstück auf zu den Ruinen von Tulum, eines der wichtigsten Kulturdenkmäler Mexikos und die meistbesuchte Maya-Stätte überhaupt. Tulum beeindruckt jedoch nicht mit gewaltigen Bauten oder Pyramiden sondern durch seine einmalige Lage direkt über dem türkisfarbenen Meer. Ruinen Land und Wasser verbinden sich zu harmonischer Schönheit. Danach werden Sie zu Ihrem Hotel “Los Lirios” gebracht und können den Rest des Tages am Strand relaxen um sich von Ihrer anstrengenden Reise zu erholen und sich auf die nächsten Tage vorzubereiten.

Das mexikanische Volk gehört mittlerweile zu den übergewichtigsten der Welt und dank Fast Food-Ketten, extrem günstigen Softdrinks und vor Allem Mangel an Bewegung haben die Mexikaner in den letzten Jahren sogar schon die US-Amerikaner in Bezug auf übergewichtige Frauen und Kinder überholt. Um diesem Trend entgegenzuwirken haben ein paar aktive junge Leute und die Stadt Querétaro die Initiative ergriffen und veranstalten nun jeden Mittwoch eine Fahrradtour durch das historische Zentrum und Umgebung.

Immer auf der Suche nach ganz besonderen Destinationen, die wir Euch hier in unserem Blog vorstellen können, haben wir ganz vergessen, dass wir selbst an einem ganz tollen Ort leben, welchen wir hier unbedingt präsentieren sollten- Santiago de Querétaro! Unsere zweite Heimat und die Heimat von Buenos Dias Mexico ist eine der geschichtsträchtigsten Kolonialstädte Mexikos und hat mit Sicherheit eines der schönsten historischen Zentren. An jeder Ecke findet man Museen, Kunstgalerien, Souvenirlädchen sowie nette Cafés und Restaurants.


In Querétaro wurde einst die Befreiung Mexikos von den Spaniern geplant und 1917 die mexikanische Verfassung unterzeichnet. Im Jahr 1997 wurde es zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
Heute ist Querétaro eine pulsierende Millionenstadt, welche durch die Ansiedlung europäischer und nordamerikanischer Firmen unaufhörlich wächst und zu den sichersten und saubesten Städten Mexikos zählt. Trotz hohem Verkehrsaufkommen und der großen Einwohnerzahl hat der historische Kern der Stadt nichts an Charme verloren. Beeinflusst durch den großen Ausländerzuwachs und die vielen renommierten Sprachschulen findet man ein internationales Publikum von Jung bis Alt mit großem Interesse an Kunst und Kultur.
Auch das Nachtleben in Querétaro bietet für jeden Geschmack etwas- ob man in einer typischen Cantina ein paar Margaritas trinken will oder in einem stylischen Nachtclub richtig feiern möchte, Querétaro lässt keine Wünsche offen.

An Hotels bietet Querétaro eine ganz besondere Auswahl. Von schicken Boutique Hotels bis zu günstigen B&B´s ist im Zentrum alles vertreten. Die Hotels die man außerhalb findet sind auch sehr schön, aber oftmals hauptsächlich auf Geschäftsreisende ausgerichtet.
Querétaro gilt als ein echter Geheimtipp, da der internationale Tourismus noch nicht allzu sehr ausgeprägt ist und immernoch viele Individualreisende bei Ihren Kolonialstädtereisen San Miguel de Allende und Guanajuato bevorzugen. Leider wurde bisher Querétaro nicht so sehr promoviert und deshalb haben wir es uns nun zum Ziel gesetzt diesen Geheimtipp mit unseren Kunden und Freunden zu teilen und auch in unseren Mexikoreisen verstärkt mit anzubieten.


Nicht nur die Stadt Querétaro, sondern auch das Umland des gleichnamigen Bundesstaates ist einen Besuch wert. Nur eine halbe Stunde entfernt liegt die Gebirgskette “Sierra Gorda” mit Ihrer wunderschönen Berglandschaft und vielen kleinen Missionsstädtchen, sowie ebenfalls die üppig grüne Huasteca Potosina nördlich des Bundesstaates in San Luis Potosi. Diese Gegenden sind genau das Richtige für Aktiv-Urlauber und Naturliebhaber, denn zum Wandern, Rafting, Klettern, Mountainbiking etc. sind sie perfekt geeignet. Wer nicht ganz bis in die Sierra Gorda fahren möchte, aber doch einen kleinen Eindruck der Sierra erhalten möchte, kann auch den 288 Meter hohen Monolithen von Bernal besuchen. Der Aufstieg ist zwar etwas anstrengend, aber die tolle Aussicht entschädigt für alle Mühen und Anstrengungen.


Wer jedoch keine Lust auf soviel Bewegung hat, kann auch unten in dem malerischen Dörfchen verweilen und regionale Spezialitäten wie Gorditas (gefüllte Maistaschen) kosten. Danach empfehlen wir Tequisquiapan zu besuchen, welches für Antiquitäten- und Kunstliebhaber ein Paradies und ein absolutes Muss ist.
Für mehr Infos zum Thema Querétaro und Umlanf, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden info@buenos-dias-mexico.de

Letztes Wochenende waren wir, das Team Buenos Días Mexico, (Reiseveranstalter für Mexiko) auf einer sehr interessanten und aufschlussreichen Inspektionsreise in Oaxaca um für unsere Kunden neue Mexiko Hotels und Mexiko Ausflugsziele zu erkunden. Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates ist berühmt für Ihre farbenfrohen Feste und Märkte, zahlreiche kulinarische Spezialitäten wie Mole, Mezcal und Schokolade und im wunderschönen kolonialen Zentrum findet man an jeder Ecke Museen, Galerien und vor allem Kunsthandwerksläden. Wir durften drei Nächte in einem kleinen Kolonialhotel namens “Casa de Sierra Azul” verbringen, welches wir als gutes Mittelklasse Hotel weiter empfehlen können.

“La Guelaguetza”
Einer der Höhepunkte unseres Aufenthalts war die Einladung im “Hotel Camino Real” zur Show der “Guelaguetza”. Hier führt ein Folkloreballet in Begleitung eines Live-Orchesters in verschiedenen, sehr farbenfrohen und wunderschönen Trachten ca. zwei Stunden lang traditionelle Tänze aus sieben Regionen des Bundesstaates Oaxaca auf. Abgerundet wird das Ganze durch das einzigartige Ambiente des ehemaligen Klostergewölbes des Hotels Camino Real. Zuvor gibt es ein reichhaltiges Buffet mit internationalen und regionalen Spezialitäten vom Feinsten. Wir würden gerne allen unseren Kunden, welche nach Oaxaca reisen die Möglichkeit geben dieses Spektakel mitzuerleben, soweit es die Reiseplanung zulässt, denn leider findet das Spektakel nur Freitags statt. Trotzdem können Sie sich bei Buenos Dias Mexico über das Event informieren und sich auch Ihre Eintrittskarten sichern.

Tule, Mitla & Hierve el Agua
An Sehenswürdigkeiten besuchten wir am ersten Tag den Baum von Tule mit dem voluminösesten Stamm der Welt, die Kalksteinwasserfälle Hierve el Agua und die Ausgrabungsstätte Mitla. Am besten von Allem haben und sie Kalksteinwasserfälle von Hierve el Agua gefallen, welche neben Pamukale in der Türkei das weltweit einzige Naturspektakel dieser Art ist. Nach einer ca. 40 minütigen, kurvenreichen Bergauffahrt erreichten wir endlich das Ziel. Von Hierve el Agua (dt. kochendes Wasser) hat man einen tollen Panoramablick auf die grüne Sierra von Oaxaca und kann, wenn man möchte, in einer Art “natürlichem Swimmingpool” entspannen. Es handelt sich dabei um Badebecken in welche Mineralquellen münden. Das Wasser kocht zwar nicht, wie man aufgrund des Namens vermuten könnte, aber an einigen Stellen sprudelt es und man könnte fast den Eindruck bekommen. Nach dieser langen, aber sehr interessanten Tagestour besuchten wir außerdem eine kleine traditionelle Mezcalfabrik wo wir viele verschiedene Mezcal-Sorten kosten durften. Das dem Tequila sehr ähnliche Getränk gibt es in hochprozentiger Form, mit Wurm, Reposado und Anejo, aber auch für alle die es süß und cremig mögen als “Crema de Mezcal” in Geschmacksrichtungen wie Cappucchino, Mango, Nuss und Erdbeere. Die Mezcal-Probe war ein würdiger Abschluss für einen wunderschönen Tag.
Natürlich ließen wir uns auch die auf einem Berg gelegene Zapoteken-Hauptstadt Monte Albán nicht entgehen. Nur ein paar Kilometer von Oaxacas Zentrum entfernt fährt man einen sehr steilen Berg mit klitzekleinen Strassen hinauf zu der faszinierenden Ausgrabungsstätte. Auch hier genießt man einen einmaligen Panoramablick über das Umland und die Stadt selbst. Man geht davon aus, dass sich 55 v. Chr. die ersten Menschen in Monte Alban angesiedelt haben und es folgten ca. 5 weitere Bevölkerungsphasen. Zwischen 300 und 700 n. chr. war Monte Alban auf ihrem Höhepunkt und erreichte eine Einwohnerzahl von 25.000. Bis zum Jahr 950 wurde die Zapoteken Stadt aufgegeben und beherbergt seither nur noch Ruinen und Gräber die an die alten Hochkulturen erinnern. All dies können Sie mit unserem Oaxaca Reisebaustein kombinieren. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und wir beraten Sie gerne! Buenos Dias Mexico Team

Hotel Casa Oaxaca
Einen ganzen Tag haben wir nur den Hotels im kolonialen Zentrum Oaxacas gewidmet und haben nun viele tolle und neue Häuser zur Auswahl, welche wir unseren anspruchsvollen Kunden anbieten können. Natürlich suchten wir ebenso tolle Unterkünfte mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für ein kleineres Reisebudget aus.
Unser Highlight unter allen Mexiko Hotels war jedoch das kleine Boutique-Hotel “Casa Oaxaca”. Das von Kunst und Kultur geprägte, stilvoll gestaltete Kolonial-Haus ist im Besitz des renommierten deutschen Fernsehpioniers und Journalisten Dieter Kronzucker, welcher schon vor vielen Jahren bei seinen zahlreichen Reisen seine Liebe zu Mexiko und vor allem für Oaxaca entdeckte. Sein Hotel ist mittlerweile zur Anlaufstelle für berühmte Künstler und Schriftsteller, wie beispielsweise auch dem Literatur-Nobelpreisträger Gabriél García Márquez geworden, denn es gibt wohl kaum ein anderes Hotel in Oaxaca, welches so viel Privatsphäre, Ruhe und familiäres Ambiente zugleich bietet. Wir wurden so nett und herzlich in Empfang genommen, dass für uns direkt klar war: Es wird uns eine Ehre sein, das einmalige und wunderschöne Casa Oaxaca unseren Kunden anzubieten.


Es gibt keine andere Stadt in Mexiko, welche soviele regionale Spezialitäten bietet wie Oaxaca und wie bereits erwähnt sind die berühmtesten davon die Mole, der Mezcal und die Schokolade. Mole ist ein Gericht, welches meistens mit Huhn und einer oftmals schokoladehaltigen Soße und Reis serviert wird. Es gibt viele verschiedene Sorten von Mole (rojo, verde, negra, almendrada) die alle mit zahlreichen köstlichen Zutaten zubereitet werden. Einige sind sehr scharf aber die Meisten sind auch für den empfindlichen Gaumen geeignet. Im Zentrum Oaxacas gibt es viele kleine Schokoladenfabriken welche mit kleinen Verkaufslädchen verbunden sind und wo man Mole, Trinkschokolade, Schokolade in verschiedenen Geschmacksrichtungen und frische Kakaobohnen kosten und kaufen kann. Ein Besuch lohnt sich! Sollten Sie neugierig geworden sein und gerne mehr über die kulinarischen Spezialitäten Mexikos erfahren wollen schauen Sie hier: Kulinarische Spezialitäten aus Mexiko

Künstlerdörfchen im nahen Umkreis von Oaxaca
Ein ganz tolles Erlebnis und ein sehr schöner Halbtagesausflug, welchen wir sehr genossen haben, sind die kleinen Künstlerdörfchen im Umkreis von Oaxaca. Aus der Stadt hinaus führt Sie die momentan etwas abenteuerliche Landstrasse in Richtung Süden des Bundesstaates, nach Puerto Escondido. Auf dem Weg dorthin durften wir folgende Dörfchen erkunden:

San Bartolo de Coyotepec
Das kleine Dorf lieg etwa 11 Kilometer südlich von Oaxaca und ist bekannt für die schwarz gebrannten und polierten Tonwaren, welche in ganz Mexiko verkauft werden. Wir besuchten die Töpferei “Alfareria Doña Rosa”, wo wir sofort von dem herzlichen Don Valente, dem Sohn der Gründerin Doña Rosa empfangen wurden. Höchstpersönlich führte er uns in die Kunst des Töpferns, der Materialien und der Herstellung der unglaublichen vielen Arten des Tons ein und begeiserte uns mit der leidenschaftlichen Art wie er von dem Familienbetrieb erzählte. Danach kauften wir einige Dekoration für unser Büro und etliche Mitbringsel für unsere Familien, da die Preise absolut akzeptabel und preiswert waren. Danach fuhren wir weiter in das noch kleinere und überschaulichere Dorf

San Martin Tilcajete
wo uns unser Fahrer Don Alfredo zu der Werkstatt einer mit ihm befreundeten Familie brachte. San Martin liegt 24 Kilometer südlich von Oaxaca und hier entsteht ein Grossteil der farbenfrohen “alebrijes”, Tierfiguren aus Kopalholz, welche ebenfalls typisch für den Bundesstaat sind. Wir kamen aus dem Staunen kaum heraus als die Tochter des Hauses uns Ihre Werkstatt zeigte und in welcher Feinarbeit die Tierchen bemalt und gestaltet werden. Auch hier fanden viele kleine Kunstwerke ihre neuen Besitzer und zum krönenden Abschluss führte uns Luis, einer der 12 Kinder der Familie noch durch Haus und Garten und wir bekamen einen tollen Eindruck von der Lebensweise der Familien in diesen kleinen Dörfchen. Der absolute Höhepunkt dieses Vormittags war aber definitiv

Ocotlán
welches der letzte Ort unserer Tour sein sollte und etwa 31 Kilometer südlich von Oaxaca liegt. Hier durften wir den riesengroßen Wochenmarkt erleben, zu welchem Käufer und Verkäufer aus dem kompletten Umland angereist kommen. Dieser Freitagsmarkt auf und rund um die zentrale Plaza wird schon seit prähispanischen Zeiten abgehalten und soll einer der grössten in den Valles Centrales sein. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, denn trotz das wir nun schon seit langer Zeit in Mexiko leben, haben wir ein solches Spektakel noch nie erlebt. Wir waren weit und breit die einzigen Touristen und uns wurden vielerlei Tiere zum Kauf angeboten, ob lebend, getrocknet oder frisch geschlachtet, wir hätten alles bekommen können. Aller Vorsichtig zum Trotz probierten wir einige regionale und sehr leckere Spezialitäten und kamen am frühen Nachmittag müde aber doch voller neuer Eindrücke nach Oaxaca zurück.
Falls Ihr auch mal gerne die Faszination Oaxacas erleben möchtet könnt Ihr Euch sehr gerne an uns wenden. info@buenos-dias-mexico.de
An unsere Kunden, Freunde und alle anderen Leser:
Mundschutzmasken, Nachrichtensendungen, Sicherheitsmaßnahmen und besorgte Kunden und Angehörige. Das sind die Stichworte, die seit letzten Freitag unser alltägliches Leben hier in Mexiko bestimmt haben. Wenn man sich heute die extrem abgeschwächten Nachrichten anschaut, fragt man sich wirklich “für was das alles”? Ich finde es immer wieder erstaunlich was für eine Macht die Presse über die Bevölkerung hat.
Damit auch Ihr einen Eindruck davon bekommt wie sich der ganze Wahnsinn hier in Mexiko, dem angeblichen Ursprungsland der Schweinegrippe abgespielt hat und wie wir, das Team von Buenos Dias Mexico das Ganze erleben, möchte ich hier für Euch einen kleinen Artikel verfassen.
Angefangen hat alles genau vor einer Woche als ich plötzlich panische Mails aus Deutschland bekam mit dem Inhalten wie ”Hast Du schon von der gefährlichen Schweinegrippe in Mexiko gehört” , “Sag mal ist das wirklich so schlimm, da sterben ja so viele Leute”… Zu diesem Zeitpunkt habe ich selbst noch nich geahnt was auf uns zukommt. Umso erschrockener war ich als ich dann im Internet die deutschen Nachrichten geschaut habe. “Tödliche Schweinegrippe fordert Dutzende Todesopfer in Mexiko”, “Hunderte infiziert”, ” Grenzen werden geschlossen”. Ich meine klar bemerkt man einen deutlichen Unterschied zwischen seriöser Presse und Boulevardpresse, welche zu maßlosen Übertreibungen neigt, aber in diesen ersten Tagen war sogar die Tagesschau sehr besorgniserregend. Hier in Mexiko wurde natürlich auch Panik verbreitet. In den folgenden Tagen nach Freitag, dem 25.04. wurde es immer schlimmer. Während es zunächst hieß es sei nur Mexiko City betroffen wurden plötzlich Zahlen von Infizierten und Toten aus weiteren Bundesstaaten veröffentlicht und landesweit brach eine Massenhysterie aus. Sogar hier in Querétaro hatte plötzlich jeder Zweite einen Mundschutz im Gesicht und die Supermärkte wurden leergekauft wie vor einem vermeindlich bevorstehenden Atomkrieg. Dazu ist zu sagen, dass in Querétaro nicht ein einziger bestätigter Fall gemeldet wurde. Die Schulen hatten mittlerweile schon in der gesamten Republik geschlossen. Verständlicherweise haben auch sämtliche Kunden Ihre Mexikoreise abgesagt, was ja auch völlig nachvollziehbar ist bei dieser Berichterstattung. Ich meine wer will schon in ein Land reisen wo die Leute angeblich wie Fliegen an einer hochgefährlichen Epidemie sterben?!
Da ich keine Lust mehr auf die übertriebenen Medien hatte, habe ich den Entschluss getroffen mir meine Meinung aufgrund der von der WHO (World Health Organisation) veröffentlichten Fakten zu bilden. www.who.int
Dann am 28.04. die große Erleichterung: “28 April 2009–The situation continues to evolve rapidly. As of 19:15 GMT, 28 April 2009, seven countries have officially reported cases of swine influenza A/H1N1 infection. The United States Government has reported 64 laboratory confirmed human cases, with no deaths. Mexico has reported 26 confirmed human cases of infection including seven deaths” *Quelle http://www.who.int/csr/don/2009_04_28/en/index.html
Wie jetzt? Gestern hieß es doch noch 159 Tote und 1600 Infizierte oder so ähnlich, dachte ich mir. Zu dem Zeitpunkt ging ich von einem Irrtum der WHO aus, aber tatsächlich, die Zahlen stimmten, am Abend wurde hier in Mexiko live die Pressekonferenz des Gesundheitsministers übertragen, welcher die neuen Zahlen bestätigte und die voherigen revidierte.Verständlicherweise machte sich Verwirrung breit. Wie kann es sein, dass Mexiko enorme Zahlen von lediglichen Verdachtsfällen veröffentlicht, die dann weltweit als bestätigte Fälle kommuniziert werden? Damit hat die mexikanische Regierung nicht nur der eigenen Wirtschaft geschadet, sondern hat nebenbei auch eine weltweite absolut unbegründete Panik ausgelöst. Abgesehen davon, ist es nicht seltsam, dass die USA laut WHO mehr bestätigte Fälle haben aber dort nicht die komplette Wirtschaft lahmgelegt werden muss und niemand über Flugverbote diskutiert? Das Argument mit den Todesopfern ist zunächst nachvollziehbar aber man muss auch betrachten, dass es in Mexiko City sehr viele Menschen ohne Krankenversicherung gibt, die über die finanziellen Mittel verfügen, bei Grippesymptomen zum Arzt zu gehen und sich behandeln zu lassen. Entwickelt sich hier eine gefährliche Lungenentzündung, kann es schon zu spät sein, denn das ist bei der normalen Grippe nicht anders als bei der Schweinegrippe. Hierzu noch ein paar Zahlen: In Deutschland sterben ca. 20.000 Menschen jährlich am Grippevirus und in Mexiko sogar bis zu 250.000. Aus diesen Ziffern lässt sich leicht errechnen wie viele Menschen aus diesem Grund pro Tag sterben und in Anbetracht dazu ist die Zahl 7 nicht allzu tragisch.
Außerdem ist seit einigen Tagen bekannt, dass der H1N1Virus bisher nicht gefährlicher oder aggressiver als die normale Grippe und leicht heilbar ist. Leider kann es passieren, dass sich dieser während der Pandemie verschlimmert, aber das wollen wir mal nicht hoffen. Wir sind jedenfalls froh über die guten Nachrichten und hoffen, dass sich die “Neue Grippe” nicht noch weiter verbreitet. Bei den Vorsichtsmaßnahmen die hier in Mexiko getroffen werden, bin ich mir sicher, dass auf nationaler Ebene die Verbreitung bald eingedämmt sein wird. Fast jeder trägt brav seinen Mundschutz, alles was Menschenansammlungen mit sich bringt ist abgesagt und der mexikanische Präsident Felipe Calderon hat bereits am Mittwoch der ganzen Nation empfohlen zu Hause zu bleiben. Im Radio wird alle zehn Minuten wiederholt, dass man sich immer wieder die Hände waschen und Körperkontakt vermeiden soll etc. Ob man das Ganze für übertrieben oder angemessen hält, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die sowieso schon durch die Wirtschaftskrise angekratzte mexikanische Wirtschaft leidet enorm unter diesen Umständen, vor Allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen und der Tourismus. Wir hoffen, dass der Wahnsinn bald ein Ende hat und Mexiko nicht für immer das Seuchen-Image behält. Das Land hat so viel Kultur, Natur und tolle Menschen zu bieten und es wäre schade wenn durch solch ein Ereignis niemand mehr Mexiko besuchen möchte. Ich persönlich denke, dass in zwei Wochen niemand mehr von der Schweinegrippe reden wird und sich alles wieder normalisiert, falls die Presse es zulässt. Dazu noch zum Abschluss ein kurzes Zitat von Alfred Polgar (1873-1955): “Die Presse hat auch die Aufgabe das Gras zu mähen, das über etwas zu wachsen droht.”

Etwa 90 Kilometer nördlich von Mexiko City inmitten von fast unberührter Lanschaft befindet sich die wunderschöne Pferderanch “Rancho Las Cascadas”. Diese wurde in den letzten 6 Jahren liebevoll und Stück für Stück von der Schweizerin Ursula Wiprächtiger mit viel Liebe zum Detail aufgebaut und gehört nun zu einem der schönstenFleckchen im Umkreis der “Weltmetropole” Mexiko Cities.

Für Pferdeliebhaber ist dieser Ort ein Paradies und es werden je nach reiterlichem Können 2-3 Ausritte am Tag angeboten. Sei es die Überquerung von Bächen und Flüssen, eine Erfrischung samt Pferd im nahegelegenen See, der Ritt über weite Blumenfelder, durch typische, kleine mexikanische Dörfchen oder Gebirgslandschaften, hier bekommt man alles zu sehen was man sich unter Mexiko immer vorgestellt hat.

All Diejenigen die nicht so gerne reiten können im Outdoor Jacuzzi mit atemberaubendem Blick auf den Wasserfall entspannen, bei einer Massage relaxen oder auch Wanderungen im nahen Umkreis unternehmen.
Die Ranch verfügt nur über insgesamt 10 individuell gestalteten und typisch mexikanisch- rustikalen Unterkunftsmöglichkeiten. Diese kann entweder in einem der Standardzimmer erfolgen, oder auch in einer der funkelnagelneuen “Casitas”, welche über ein Panoramafenster mit wunderschönem Blick auf das Umland verfügen. Hier kommen die Pferde, Hühner, Hunde und Katzen bis direkt an Ihr Zimmerfenster, weshalb Fernseher und Telefon garnicht mehr nötig sind!

Regelmässig werden die Gäste mit typisch mexikanischen Events überrascht wie beispielsweise Tanzgruppen, Marriachis oder sei es auch einfach nur ein Grillabend mit Lagerfeuer.Das einmalige Ambiente, die typisch mexikanische Hausmannskost und der absolut familiäre Service von Ursula und ihrem Lokalem Team ermöglichen Ihnen auf ganz besondere Art den Alltag zu vergessen und eins mit der Natur zu werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen jederzeit sehr gerne an uns www.buenos-dias-mexico.de ! Wir lassen Ihnen Informationen über Tagesausflüge zur Ranch oder im Umkreis http://www.buenos-dias-mexico.de/reiseangebot/tagestouren/mexico_city.php oder auch mehrtägige Aufenthalte mit speziellen Sonderpreisen und Angeboten zukommen.

