Dieser Artikel wurde am on 2009-09-29 um 23:52 veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Mexico, Reiseideen, Reiseziele abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Artikel hier abonnieren: RSS 2.0 Sie können ein Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback ihrer eigenen Webseite.
29. September 2009
Heute möchten wir, das Team von Buenos Días Mexico, Euch viele Grüsse aus Santiago de Campeche in Yucatan senden!
Ab heute werden wir Euch täglich an unseren Erlebnissen, neuen Geheimtips und Begegnungen auf der Halbinsel Yucatan teilhaben lassen, denn anlässlich einer grossen Gruppe welche wir hier nächstes Jahr betreuen dürfen, haben wir uns entschlossen die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und wieder einmal diesen wunderschönen Teil Mexikos zu bereisen.
Viel Spass beim Lesen und wir freuen uns natürlich sehr über jedes Eurer persönlichen Kommentare, Erfahrungen und Eindrücke
Dienstag, 29.09.2009:
Gestern abend um 18:00 sind wir in Mérida gelandet, nachdem wir mit unserer mexikanischen Lieblingsairline Volaris sicher und unkompliziert von Toluca in die Hauptstadt Yucatans geflogen sind und ersteinmal von tropisch- feuchten Temperaturen empfangen wurden. Nachdem wir dann unseren Mietwagen von Europcar für die folgenden 3 Tage in Empfang genommen hatten, ging es auch schon weiter zu der idyllischen “Hacienda Santa Cruz”, welche nur etwa 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt in dem kleinen Örtchen Santa Cruz de Palomeque liegt! Hier nahmen wir die nette Einladung der französichen Besitzer Robert und Carolin wahr, welche uns mit Ihrem Personal herzlich begrüssten! Bei einem leckeren-, hausgemachten Abendessen in idyllischem Ambiente zwischen hauseigenen Katzen und Hunden und einem interessanten Gespräch mit dem Ehepaar liessen wir den anstrengenden Tag ausklingen.
Nach diesem netten und aufschlussreichen Besuch, haben wir uns nun entschieden in Zukunft unseren Kunden das Hotel “Hacienda Santa Cruz” aufgrund seines tollen persönlichen Services und seiner antik- mexikanischen Atmosphäre bevorzugt zu empfehlen.
Heute morgen ging es dann nach einem leckeren Frühstück und einem Rundgang bei Licht durch die romantische Anlage weiter Uman, zum kunterbunten Wochenmarkt und danach in Richtung Campeche. Das kleine, bunte, verschlafene und koloniale Fischerdörfchen hat sich in den letzten 4 Jahren zu einem representativen, schönen und gepflegten Städtchen entwickelt, welches auch unter UNESCO Weltkulturerbe steht.
Ehrlich gesagt waren wir begeistert von der Entwicklung welche Campeche innerhalb von 3 Jahren mitgemacht hat und wir können hier wärmstens eine Übernachtung während einer Mexikorundreise empfehlen! Den Nachmittag nutzten wir um uns neue Optionen verschiedener kleiner und persönlich geführter Hotels für unsere Kunden im historischen Stadtkern anzusehen. Unser absoluter Favorit war wieder einmal das Hotel “Castelmar”, welches sauber und geschmackvoll eingerichtet ist und ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zu einer perfekten Lage bietet.
Später gönnten wir uns eine Stunde “Siesta” am Hotelpool unseres Hotels “Baluartes” und genossen von unserem Balkon aus den einmaligen Sonnenuntergang, bevor wir uns zum Abendessen wieder auf ins Zentrum machten. Hier genossen wir frischen Fisch und exzellente Meeresfrüchte mit Blick auf den wunderschön beleuchteten Zocalo und die Kathedrale in dem Restaurant “Casa Vieja”.
Mittwoch, 30.09.2009:
Heute morgen ging unser Programm schon wieder früh los und nach einem ausgiebigen Frühstück und einem sehr aufschlussreichen Gespräch mit Veronika der Verkaufsleiterin unseres Hotels „Baluartes“ machten wir uns auf dem Weg zu unserem letzten Hoteltermin in Campeche. Wir lernten nun endlich auch noch das letzte wunderschöne Hotel der Starwood Kette, Hotel „Puerta Campeche“ kennen, welches im Gegensatz zu den anderen Haciendas mitten im historischen Stadtkern Campeches liegt und über ein wundervolles Flair verfügt. Das alte Kolonialhaus verfügt über 15 individuell eingerichtete Zimmer und eine wundervolle romantische Gartenanlage mit Swimmingpool, welcher uns faszinierte. Leider blieb uns keine Zeit mehr um uns länger dort aufzuhalten, denn nun hiess es schnell Koffer packen, denn wir hatten noch einige Punkte auf unserem heutigen Programm stehen.
Der 1. Stop auf unserer Route war die alte Hacienda Yaxcopoil, welche im 17. Jahrhundert gegründet wurde und einst eine der bedeutendsten Güter im Bereich Viehzucht und Sisalanbau war. Dort angekommen wurden wir sofort von Pedro, dem verantwortlichen Verwalter des heutigen Museums empfangen, welcher uns in einer kleinen Führung viel Zeit nahm und uns geduldig die interessante Geschichte und Hintergründe der Anlage schilderte. Wir hatten Glück und durften eine Prozession des Dorfes für den Schutzheiligen der Hacienda miterleben. Es war beeindruckend, dass alle Gegenstände wie Möbel und jegliche Gebrauchsgegenstände original ausgestellt werden und anhand der zahlreichen Fotosgrafien und Gemälden fühlten wir uns fast zurückversetzt in die
Zeiten von Don Donaciano Garcia Rejon und seiner Familie. Die Dynastie ist auch heute noch im Besitz der Hacienda und es wird sogar ein renoviertes Gästezimmer angeboten, welches fast das ganze Jahr über ausgelastet ist. Wir empfanden den Besuch der Hacienda als ein absolutes „Muss“, nicht nur weil es auf dem Weg von Merida nach Campeche liegt, sondern auch weil es einen realistischen Einblick in die Kolonialzeit Yucatans bietet. Übrigens verwendete man dort auch damals schon deutsche Maschinen von BOSCH, was uns sehr zum Lachen brachte.
Weiter ging es über typisch kleine Mayadörfchen und schmahle Strässchen mit einem Stop bei der “Hacienda Sotuta de Peon” nach Izamal, welches zu den berühmten „Pueblos Magicos“ Mexikos zählt. Hier war einst das wichtigste Zeremoniezentrum der gesamten Mayawelt und es ist ausserdem die älteste Stadt der Halbinsel Yucatans. Sein Name bedeutet „Rosenkranz der vom Himmel fällt“
und das Dörfchen mit den gelb, weiss gestrichenen Häusern wird auch die Stadt der 3 Kulturen genannt. Sein wichtigster und berühmtester Anziehungspunkt ist das ehemalige Kloster „Convento de San Antioniao de Padua“, welches die Spanier 1549 über einer Mayapyramide erbauten. Hier hatten wir eine kleine aufschlussreiche Führung, bevor wir weiterfuhren zu unserem letzten Anlaufpunkt diesen Tages der „Hacienda Chichen Resort“.
Diese liegt nur 3 Minuten zu Fuss entfernt von der berühmten Ausgrabungsstätte und Weltwunder „Chichen Itza“. Hier wurden wir von Jose dem Manager herzliche empfangen und zu unserer komfortablen Dschungelsuite begleitet. Nach einem leckeren Abendessen bei Grillengezirp und Marriachiklängen, machten wir
uns nocheinmal auf den Weg zur Ausgrabungsstätte wo um 20 Uhr die berühmte Light & Soundshow stattfand. Bei dieser werden unter Anderem die Kukulkan Pyramide wie auch andere bedeutende Monumente mit tollen Lichteffekten zur Schau gestellt und dabei wird über Lautsprecher die Geschichte der Mayas lebhaft erzählt. Nachem wir vormals schon eine ähnliche Vorstellung in Uxmal erlebt hatten, waren wir etwas enttäuscht und empfehlen nach Möglichkeit eher an dem Spektakel in Uxmal teilzunehmen.
Donnerstag, 01.10.2009:
Nach einem leckeren Frühstück wartete heute morgen schon Jose auf uns mit dem wir zu einem Hotelrundgang verabredet waren. Die 1. Station, der organische Garten, war ganz
besonders interessant, denn wir lernten viel über Pflanzen und ihre heilende Wirkung. Die Chayapflanze, welche wir beispielsweise am Abend vorher zum Essen serviert bekamen hilft gegen Sehstörungen, aber auch viele andere Kräuter, Obst und Gemüse werden hauseigen angepflanzt und in die Speisekarte des Hotels integriert. Danach durften wir eine kleine Höhle betreten in der regelmässig
Temazcalrituale druchgeführt werden. Dabei handelt sich um ein Seelenheiligungsritual nach Mayatradition, welche ab Kleingruppen von 6 Personen angeboten werden. Anschliessend lernten wir noch die verschiedenen Zimmertypen kennen und die alte antike Kirche der Hacienda, bevor wir weiterfuhren zu unserem nächsten Stop, dem Cenote „IkKil“.
In Zeiten der Maya wurden viele der hunderte von Cenotes auf der Halbinsel Yucatans als Opferstätten benutzt und heute werden die kristallklaren Wasserlöcher als natürliche Schwimmbecken und zum Tauchen und Schnorcheln benutzt. Hier nutzten wir die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad und um einige Runden zu schwimmen mit den zutraulichen Welsen.
Danach fuhren wir weiter in Richtung Valladolid wo wir das kleine historische Zentrum kennenlernten und in dem uns von José empfohlenen Restaurant „Zaci“ typisch yucatekisch zu Mittag assen. Zum Digestif probierten wir den nur für Valladolid typischen „Tabenton“ Schnaps, welcher aus Anis und Honig hergestellt wird. Sehr lecker!
Zufrieden und mit vollen Bäuchen fuhren wir weiter in das nur noch etwa 170 Kilometer entfernte Cancun, wo wir am Flughafen schon von Alex und Uli den Repräsentanten von Buenos Dïas Mexico für Cancun und die Rivera Maya erwartet wurden. Gemeinsam besichtigten wir 2 Restaurants, welche Optionen für unsere Gruppe im nächsten Jahr sein sollen und nach einigen Tequilas und noch mehr mexikanischen Spezialitäten, brachte uns Alex gegen halb zwei Uhr morgens endlich in unser Hotel „Shangri La Caribe“, wo wir die nette Einladung wahrnahmen und hier die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Noch nicht einmal mehr die wunderschöne Terrasse unseres Zimmers und der einzigkartige Meerblick können uns nun noch wachhalten.
Freitag, 02.10.2009:
Auch heute mussten wir wieder früh aufstehen, denn um Punkt 08:00 Uhr erwarteten uns schon wieder Uli und Alex in der Lobby um mit uns in den erst 2 seit Monaten eröffneten Abenteuerpark „EXPLORE“ zu fahren, welcher nur ca. 5 Kilometer südlich von Playa del Carmen liegt. Dieser wurde uns sehr empfohlen und da wir immer neugierig und auf der Suche nach neuen Ausflugsmöglichkeiten für unsere Kunden sind, liessen wir uns gerne überzeugen die Aktivitäten selbst auszuprobieren. Nach einer kurzen Einführung und der Übergabe der Schutzausrüstung ging es auch schon los zu dem ersten der insgesamt 15 Türme von wo aus man über Ziplines einen Parcour von 11 Strecken über den Dschungel bewältigen muss. Dies hat uns viel Spass gemacht, obwohl es anfangs grosse Überwindung kostet loszufliegen und der Technik zu vertrauen. Eine gute Grundkondition ist definitiv vorausgesetzt, da das Besteigen der Türme auch durch die Hitze und pralle Sonne sehr anstrengend ist.
Nun ging es weiter zum Schwimmen in Cenotes was eine erfrischende Abwechslung war, aber kein wirkliches Abenteuer, denn das Ambiente wirkte zeitweise eher künstlich und inszeniert.
Für die nächste Aktivität blieben wir unter der Erde und starteten unsere Flosstour durch die Tiefen der Tropfsteinhöhle. Wir amüsierten uns, allerdings fanden wir es nicht gut, dass wir auf eigene Faust losgeschickt wurden und mit Sicherheit nicht jedermann so respektvoll mit den empfindlichen Stalagtiten umgeht so wie wir es versucht haben. Ganz davon abgesehen, dass es fast unmöglich war mit den Paddeln und den riesen Flössen nicht die Wände zu berühren.
Die vierte und letzte Station bestand darin mit Amphibienfahrzeugen über kleine Dschungelwege, Flüsse und unterirdische Tunnel zu heizen. Dies war ganz lustig, aber für die Natur mit Sicherheit auch nicht gerade unbelastend.
Nach all diesen Aktivitäten waren wir ausgehungert und machten uns über das wirklich leckere und abwechslungsreiche Buffet her. Hierbei gab es nichts zu bemängeln und nachdem wir unsere Ausrüstung zurückgegeben hatten, erwartete uns schon Alex welcher uns zurück ins Hotel brachte.
Dort angekommen ging es sofort weiter zu unserem Besichtigungstermin mit dem Hotel „Las Palapas“, welches wir als Alternative anbieten, wenn das Shangri La keine Verfügbarkeit mehr hat.
Danach hatten wir noch einen Termin mit Oswaldo und Ute unseren Ansprechpartnern im Shangri La, die wir nun auch endlich persönlich begrüssen konnten! Nach einem leckeren Abendessen in dem hauseigenen Restaurant, wo wir wie Könige behandelt wurden und das Ambiente wirklich sehr genossen, geht auch der heutige Tag wieder zu Ende … Leider gibt es heute keine Fotos, aber der Park war auch nicht besonders spektakulär …
Samstag, 03.10.2009:
Den heutigen Tag widmeten wir voll und ganz Hotelbesichtigungen die wir schon lange geplant und vorbereitet hatten. Nach einem leckeren Frühstück mit Blick aufs Meer im Shangri La Caribe, erwartete uns auch schon Boli der Concierge. Dieser begleitete uns geduldig und gab uns einen ausführlichen Rundgang durch das gesamte Gelände des Hotels und erklärte uns die einzelnen Zimmerkategorien. Das Shangri La ist und bleibt einfach unser Lieblingshotel und wir drücken die Daumen, dass niemand mehr auf die Idee kommt diese mittlerweile wirklich selten gewordenen, wunderschönen, kleinen landestypischen Hotels in Playa del Carmen plattzumachen und gegen grosse Touristenbunker auszutauschen … Unsere Kunden werden wir weiterhin mit bestem Wissen und Gewissen diese Hotelempfehlung aussprechen!
Danach nahmen wir uns ein Taxi zum Hotel „The Tides“, wo wir mit Ximena Vega, der Assistentin des Direktors verabredet waren um die Details und Örtlichkeiten für die Gruppe im nächsten Jahr abzuklären. Wir wurden mit einem leckeren kalten Kokustee und erfrischenden Tüchern empfangen und fühlten uns gleich wie in einer anderen Welt, voller Ruhe, weitab vom lebendigen Rummel Cancuns und Playa del Carmens … Zunächst wurden wir mit einem Mayaritual, wie dort traditionell jeder Gast, herzlich willkommen geheissen und obwohl wir das Hotel schon kannten, nahmen wir uns die Zeit für einen ausführlichen Rundgang und waren wieder hellauf begeistert.
Jedes einzelne Zimmer, welches eine komplett unabhängige „Cabaña“ mit privatem Zugang ist, liegt mitten im Dschungel und verfügt über einen Privatpool und eine Freiluft- Regenwasserdusche. Auf den schmahlen Wegen zwischen den Unterkünften hin zum Pool, Spabereich, dem Restaurant oder auch den ungestörten freiluft Bibliothek-, Dichter-, und Malbereich, begegnet man fast niemandem und Entspannung ist in dieser Oase garantiert. Nach der kleinen Führung durch den SPA-Bereich und den wunderschönen Strand, hätten wir am Liebsten unsere restlichen Termine für diesen Tag gecancelt …
Der nächste Besuch ging in die Nachbarschaft in das wunderschöne Hotel „Petit Lafitte“, welches im Stil vergleichbar mit dem Shangri La Caribe ist, allerdings wesentlich einsamer gelegen und für all diejenigen die absolute Ruhe suchen ein absoluter Geheimtip. Mit dem Taxi ist man in 15 Minuten im Zentrum Playa del Carmens oder Cancun und bekommt von dem Touristenrummel nur wenig mit. Hier haben uns besonders gut die rustikalen Holzcabañas mit Meerblick gefallen und die Zimmer im Hotelteil wurden gerade alle neu renoviert. Nachdem wir kurz mit dem Manager sprechen konnten und unseren Rundgang beendet hatten, fuhren wir zurück nach Playa del Carmen wo wir heute ins Hotel „Gran Porto Real“ umzogen.
Den Rest des Nachmittags schauten wir uns auch nocheinmal genau die Installationen des Hotels an und gönnten uns noch ein bisschen Zeit am Strand. Gegen Abend probierten wir dann das italienische Spezialitätenrestaurant des Hotels aus und schlenderten danach noch ein bisschen über die Quinta Avenida. Wir haben uns noch immer nicht an die unglaubliche Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt, deshalb fallen wir auch heute abend schon um neun ins Bett und freuen uns auf morgen!
Sonntag, 04.10.2009:
Nach einem schnellen Frühstück erwartete uns heute morgen Alex schon wieder um 08:00 in der Hotellobby und stellte uns Victor vor, welcher heute unser Privatguide in Chemuyil sein sollte. Wir haben uns sofort angefreundet und schon ging es los zu einem weiteren Abenteuertag. Da der an die Natur angepasste Outdoorpark Chemuyil auch eine Option für die Jeepsafari unserer Gruppe im April sein könnte, waren wir sehr gespannt was uns erwarten würde und wurden nicht enttäuscht. Die letzten Kilometer führten uns über kleine, ursprüngliche und unbefestigte Strassen durch den Regenwald und nach Ankunft und einem kleinen Einführungsseminar über die Gegebenheiten im Gelände, seltene Tiere, Pflanzen wie aber auch zu beachtende Regeln, erwartete uns schon unsere erste Aktivität:
Schnorcheln in einem geschlossenen Cenote. Da auf dem ganzen Gelände sehr darauf geachtet wird die Natur zu schohnen, waren wir mit 2 anderen Kleingruppen die Einzigen Besucher , hatten die Höhle ganz für uns alleine und Victor erklärte uns Ihre Entstehung und die Geschichte der Cenotes auf Yucatan!
Nach dieser erfrischenden Abkühlung ging es weiter zum Abseilen von einem zirka 80 Meter hohen Turm in eine Felshöhle. Dies war wieder eine absolut neue und umwerfende Erfahrung, allerdings hat es uns auch anfangs ziemlich viel Überwindung gekostet Victor zu vertrauen, dass er uns nicht aus versehen runterfallen lässt!
Weiter ging es nun zu den Ziplines auf welche wir uns schon riesig freuten, denn wir wussten diesmal schon was auf uns zukommt! Im Gegensatz zu dem Park EXPLORE fliegt man hier nur über 3 Seilbahnen zum Ausgangspunkt zurück, allerdings wesentlich schneller und unter am Boden findet man dichten und unberührten Urwald. Wir hatten Spass und freuten uns nun auf das typisch mexikanisch- rustikale Mittagessen, welches frisch zubereitet war und nach all der Anstrengung noch viel besser schmeckte!
Unser Fazit: Das Team der gesamten Mitarbeiter war unserer Ansicht nach super geschult, hat die Vorsichtsmassnahmen eingehalten, die Ausrüstungen waren so gut wie neu und wir hatten keinen Moment Zweifel daran dies unseren Kunden dort mit gutem Gewissen zu empfehlen. Ab sofort bieten wir diesen Ausflug aktiv bei unseren Tagesausflügen von Cancun, Tulum und Playa del Carmen aus an.
Danach brachten Alex und Victor uns zu einem der mit Sicherheit wenigst touristischen und schönsten Restaurants „La Buena Vida“, welches definitiv seinem Namen gerecht wird, der Riviera Maya, in Akumal. Wir verliebten uns sofort in den Blick aufs Meer, die Hochsitze auf welchen man ein romantisches Abendessen haben oder einfach nur die Aussicht geniessen kann und das rustikale Restaurant selbst. Hier liessen wir einfach nur die Ruhe und die tolle Sicht auf uns wirken, bevor wir weiter nach Puerto Aventuras fuhren, wo wir uns die örtlichen Gegebenheiten des dort angebotenen Delfinschwimmens anschauen wollten!
Puerto Aventuras selbst hat uns nicht so gut gefallen, denn es gleicht eher einer enormen Hotelanlage als einer domänen Wohn- und Ferienanlage. Die Delfine befinden sich dort in einer enormen Lagune die bis in die Wohnanlagen hereinreicht und als Tierliebhaber hatten wir absolut nichts zu bemängeln und der Ort war von allen Orten an denen Delfinschwimmen angeboten wird einer der Natürlichsten. Wir durften eine Fütterung miterleben und beim Training zuschauen und konnten uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass es den Tieren dort gut geht!
Nun fuhren wir zurück ins Hotel wo wir uns auch gleich schon wieder fertig machen mussten um heute das mexikanische Spezialitätenrestaurant zu testen. Dies kam wirklich einem Spezialitätenrestaurant nahe und danach machten wir uns gesättigt und zufrieden nocheinmal auf den Weg zur Quinta Avenida, denn dies sollte die letzte Möglichkeit sein, bevor es morgen weiter nach Tulum geht.
Den Abend liessen wir in einer kleinen Strandbar mit einen Glas Wein ausklingen, wobei uns nocheinmal Victor Gesellschaft leistete …



2010-02-10 um 06:58
Ein sehr schöner, lang und informativer Bericht. Vielen Dank. hat spaß geamcht ihn zu lesen.
http://www.stepmap.de/karte/mexiko-karte-18425
gruß aus frankfurt