Archiv der Kategorie 'Feste und Events'
Essen wird in Mexiko groß geschrieben. Vor allem bei den diversen Festlichkeiten dürfen allerhand kulinarische Leckereien nicht fehlen. So auch bei dem Dreikönigstag am 6. Januar. Besonders beliebt ist der leckere Hefekranz, genannt Rosca de Reyes, welcher mit kandierten Früchten herrlich garniert wird. Traditionsgemäß wird eine kleine Porzellan- oder Plastikfigur in den Kuchen eingearbeitet. Derjenige der das Püppchen in seinem Kuchenstück findet, wird Pate des Jesuskindes und lädt somit zum Tamales-Essen am “Dia de la Candelaria“ Anfang Februar ein.
Rechtzeitig zum Festtag der Heiligen Drei Könige veröffentlichen wir für Sie ein einfaches Rezept des Rosca de Reyes zum selber backen. Ihr Buenos Días México Team wünscht Ihnen viel Erfolg und guten Appetit!
Zutaten:
- 30 g frische Hefe
- 1 kg Mehl
- 6 Eier
- ½ TL Salz
- 2 TL Orangenblütenwasser
- 1 ½ Tassen Milch
- 200g Zucker
- 300g Butter
- 200g Trockenobst/ kandierte Früchte
- Mehl und Fett für das Backblech
- 1 kleine Puppe aus Plastik oder Porzellan
Zubereitung:
Die Hefe in 2 EL warmen Wasser auflösen, eine halbe Tasse lauwarme Milch hinzugeben, mit den 250 g Mehl verrühren und zu einem festen Teig kneten. Den Teig anschließend in eine große Schüssel geben, mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Das restliche Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und eine Mulde hineindrücken. Die 5 Eier, das Salz, das Orangenblütenwasser, die restliche Milch, 200g Zucker und die Butter dazugeben. Kneten Sie vom Rand aus langsam alles zu einer homogen festen Masse, geben Sie den Hefeteig hinzu und kneten Sie alles gut durch. Den Teig nochmals bedeckt mit einem Tuch, weitere 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Nach den 30 Minuten den Teig noch einmal durchkneten und dann zu einem Kranz formen. Den Teig nun mit einem verquirlten Eigelb bestreichen, mit dem kandierten Obst und etwas Zucker bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 30 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen die Figur von unten in den Kuchen stecken.
Endlich ist es soweit! Der lang ersehnte Heiligabend – la noche buena – steht vor der Tür! Obwohl sich Weihnachten in Mexiko in vielen äusseren Dingen nur wenig von Weihnachten in Deutschland unterscheidet, ist es dennoch kein solch besinnliches Fest, wie man es aus der deutschen Heimat kennt. Vielmehr endet der Heilige Abend hier oftmals in einer Art „Familien-Fiesta“. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Mexiko – mit fast 90 Prozent bekennender Katholiken, ist dieses Land, nach Brasilien, die zweitgrösste katholische Nation der Welt. Ihren Ursprung hat der katholische Glauben in der spanischen Kolonialherrschaft. Mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier im 16. Jahrhundert wurde neben vielen anderen Gebräuchen, auch rasch der christliche Glaube in der mexikanischen Kultur verankert. Bis heute spielt der Katholizismus im alltäglichen Leben der Mexikaner eine zentrale Rolle.
Umso grösser ist die Freude über den bevorstehenden Papstbesuch. Wie der Pontifex in dem Gottesdienst zu Ehren der Muttergottes von Guadalupe am 12. Dezember verkündete, will er seine Reise nach Mexiko bereits im Frühjahr 2012 antreten. Diese Reise wäre der erste Besuch des Papstes Benedikts XVI seit seiner Wahl vor 5 ½ Jahren. Von den lateinamerikanischen Ländern hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche bislang nur Brasilien besucht.
Welche Orte Benedikt XVI. bei seiner in bereits drei Monaten stattfindenden Reise nach Mexiko besuchen will, ist bislang nicht bekannt. Ein Besuch der Hauptstadt Mexiko City wird jedoch aufgrund der Höhenlage ausgeschlossen. Beobachter halten einen Besuch verbunden mit einem Gottesdienst in der Basilika „Nuestra Senora la Virgen del Camino” von Leon als wahrscheinlich.
Nach der Ausstellung der Reliquien des verstorbenen und hoch verehrten Papst Johannes Paul II soll nun auch der Besuch des amtierenden Pontifex ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung für die 100 Millionen Gläubigen in Mexiko sein.
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Feliz Navidad! So wünscht man sich in Mexiko frohe Weihnachten. Ebenso wie in Deutschland ist das Weihnachtsfest auch hier einer der wichtigsten Feiertage. Schon lange vor dem 24. Dezember blinken die bunten Lichterketten in den Bäumen, an den Häuserfassaden und in den Einkaufszentren reihen sich unzählige Geschenksuchende geduldig an den Kassen der prachtvoll dekorierten Kaufhäuser.
Natürlich gibt es auch viele Unterschiede und zahlreiche Traditionen, die wir Ihnen im Rahmen unserer neuen Blog-Serie “Weinachten in Mexiko” näher vorstellen möchten. Bis zum Weihnachtsfest gibt es bei uns regelmässig Artikel über die mexikanische Vorweihnachtszeit, traditionelle Bräuche, die Feiertage selbst und natürlich Kulinarisches. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Seit vergangenem Sonntag gehört die mexikanische Mariachi-Musik zum immateriellen Kulturerbe der Unesco! Die Organisation der Vereinten Nationen bezeichnete die Musik als einen wichtigen Bestandteil der mexikanischen Kultur und begründete damit einstimmig ihre Entscheidung. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Am kommenden Sonntag den 20. November jährt sich die mexikanische Revolution zum 101. Mal und natürlich feiern die Mexikaner auch in diesem Jahr wieder im ganzen Land ihren „Día de la revolución“, der hier mit einem offiziellen Feiertag gewürdigt wird. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Jedes Jahr am 02. November begeht Mexiko seinen wohl wichtigsten Feiertag – den Tag der Toten oder „Día de los Muertos“. Gefeiert wird die Rückkehr der Toten in ihre Familien, denn nach prähispanischem Glauben besuchen die Toten an diesem einen Tag im Jahr ihre Hinterbliebenen. Für Nicht-Mexikaner ist dies mit Sicherheit einer der befremdlichsten Feiertage – die Toten in einem regelrechten Kult derart zu zelebrieren ist andernorts ja eher unüblich.
Um die Verstorbenen für diesen besonderen Tag zu Hause willkommen zu heissen, werden Altäre errichtet und mit Bildern der Toten, gelben Ringelblumen und Kerzen geschmückt. Und das Besondere: auch Essen und Trinken wird auf die Altäre gelegt, denn man geht davon aus, dass die Geister der Toten nach ihrer langen Reise in die Gegenwart hungrig und durstig sind.
Was an diesem Tag auf keinen Fall auf den Altären fehlen darf, ist das „Pan de Muertos“ – das mexikanische Brot der Toten. Im Zuge unserer Reihe „Buen Provecho México” und pünktlich zum Día de los Muertos 2011 finden Sie nun nachfolgend das Rezept, um diese leckeren süssen Teigwaren nachzubacken: Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Mexiko City- die Stadt der Superlative platzt aus allen Nähten. Obwohl Wohnflächen, Büros und Ladenflächen dringend benötigt werden, lassen die hiesigen Gehgebenheiten kaum Spielraum für neue groß angelegte Bauprojekte. Historische Gebäude sind denkmalgeschützt und Neubauten dürfen kaum mehr als 8 Stockwerke in die Höhe ragen. Um diesem Hindernis entgegen zu wirken, ersannen Architekten eine neue Baumethode. Im Sinne einer neuen Devise größer, weiter, tiefer soll nun Mexikos erster unterirdischer „Wolkenkratzer“ gebaut werden. Das Megabauwerk in Form einer Pyramide umfasst 65 Stockwerke und würde 300 Meter in die Erde ragen. Standort des spektakulären Bauprojekts wäre der zentrale Platz, der Zócalo, inmitten des historischen Zentrums.
Mit einer Fläche von rund 56.700 Quadratmetern wäre der unterirdische „Wolkenkratzer“ das modernste Gebäude der Welt. Erfahrung mit dem Bau von Pyramiden haben die Mexikaner zu genüge. Mit Teotihuacán besitzt Mexiko die zweitgrößte Pyramide ganz Lateinamerikas. Diese, war in früheren Zeiten das wichtigste Kulturzentrum der Azteken und heute lockt sie Tausende von Touristen und Kulturinteressierte aus aller Welt nach Mexiko. Doch mit dem Bau des weltweit einzigartigen „Erdkratzers“ könnte dem Weltkulturerbe bald schon die Schau gestohlen werden.
Touristen sowie Einheimische sollen in diesem Sinne in einem einzigartigen interaktiven Museum und Kulturzentrum, auf den ersten zehn Etagen der Pyramide, alles Wissenswerte über die Maya und die Azteken erfahren. Die darauffolgenden Etagen dienen als Einkaufszentren, Büroflächen und Privatwohnung. Mithilfe einer künstlich angelegte Vegetation von Bäumen und Blumen soll, so die Architekten, eine gemütliche und vertraute Atmosphäre geschaffen werde. Ein Hohlraum in der Mitte der Pyramide sorgt dafür, dass sie bis zur Spitze im Erdinneren mit Sonnenlicht durchflutet werden kann. Versiegelt wird der Hohlraum der Pyramide mit einer massiven Glasplatte. Somit soll das Leben unter und über der Erde miteinander verbunden werden.
Aber auch ohne den spektakulären Erdkratzer hat Mexiko City einiges an Sehenswürdigkeiten und Charme zu bieten. Wenn Sie auch gerne mal z.B. im Rahmen einer Mexikoreise oder einer Tagestour die größte Stadt der Welt erkunden, oder die zweitgrößte Pyramide Lateinamerikas besteigen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!
Dass „Rock in Rio“, eines der grössten Rockmusik-Festivals der Welt, längst nicht nur in brasilianischen Rio de Janeiro zu Hause ist, dürfte allseits bekannt sein. Doch nach Portugal und Spanien darf sich nun vielleicht auch bald Mexiko in die Liste der Gastgeberländer eintragen! Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Am 22. September war es endlich wieder soweit, die FITA, Lateinamerikas wichtigste, internationale Tourismusmesse öffnete ihre Pforten. Mit einem Zuwachs von 40 % im Vergleich zum Vorjahr, versammelten sich mehr als 55 Austeller auf einer Fläche von bis zu 35.000 Quadratmetern. Darunter warben auch Länder aus Europa, so zum Beispiel Spanien, Slowenien und die Tschechische Republik um mexikanische und internationale Geschäftspartner und Kunden. Der Gastgeber selbst, war mit 33 Destinationen auf der Messe vertreten.
Die FITA ist somit eine ideale Plattform zum Knüpfen internationaler Geschäftsbeziehungen und für den gegenseitigen Austausch branchenrelevanter Themen. Aus diesem Grunde durfte selbstverständlich auch Buenos Días México nicht fehlen. Auf der Suche nach interessanten Trends und neuen Geschäftskooperationen machte sich unsere kleine Delegation in die Hauptstadt auf und kam mit neuen Kontakten zu Leistungsträgern, spannenden neuen Tour-Ideen und Hotelkooperationen wieder zurück nach Querétaro.













