Archiv der Kategorie 'Mexico'


14. Oktober 2011
Autor: Kathrin

Die mexikanische Karibkküste ist weltweit bekannt für ihre herrlichen kilometerlangen Sandstrände, das kristallklare türkise Wasser und die köstlichen lokalen Fischgerichte. Doch Yucatan hat noch weitaus mehr zu bieten als sich in der Sonne zu bräunen und kulinarische Highlights zu verköstigen. Unweit vor der mexikanischen Karibikküste erstreckt sich eines der schönsten natürlichen Korallenriffe der Erde. Unzählige verschiedene Korallenarten und eine ungeheure Fischvielfalt bieten ein einzigartiges farbenreiches Naturschauspiel. Doch die Wirbelstürme der letzten Jahre haben den Riffen schwer zugesetzt und auch der Massentourismus trägt sein Übriges zur Verschärfung der prikären Lage bei. Jährlich sollen rund 750.000 Menschen die Riffe der umliegenden Nationalparks besuchen so der Biologe González. Nicht ganz ohne Folgen. Durch rücksichtsloses Anfassen, Abbrechen und Besteigen werden den sensiblen Riffen vor den mexikanischen Touristenhochburgen oftmals irreparable Schäden zugefügt. Um der systematischen Zerstörung entgegenzuwirken und diese spektakuläre Unterwasserwelt auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten war durchaus etwas Kreativität gefragt. In Zusammenarbeit mit dem britischen Künstler Jaison de Caires Taylor beschloss die mexikanische Regierung  ein Unterwassermuseum vor der Küste der Insel „Isla de Mujeres“  zu errichten. Sinn der Austellung sei es, durch betongegossene Skulpturen neue Riffe zu schaffen und gleichzeitig das Hauptaugenmerk Tauch- und Schnorchelbegeisterter auf die Austellung und weg von den gefährdeten Riffen zu lenken. Im Jahr 2009 war es soweit und die ersten steinernen Skulpturen wurden im sandigen Meeresboden verankert. Heute umfasst das maritime Unterwassermuseum mehr als 400 Skulpturen, die auf gespenstische Art und Weise durch das zehn Meter tiefe kristallklare Wasser schimmern. Im Sommer diesen Jahres wurde der Skulpturenpark um eine weitere Atraktion erweitert. Ein acht Tonnen schwerer, original grosser „Vocho“ wie die Mexikaner ihren heissgeliebten VW-Käfer nennen ist das neuste ausgefallene Werk des Künstlers Jason de Caires Taylor. Mir seinen eingelassenen Löcher in den „Fensterfronten“ soll er schutzsuchenden Meeresbewohnern wie Langusten und anderen Tieren ein Zuhasue bieten. Seine aerodynamische Form bietet ihm dabei Halt und Stabilität und schützt ihn vor den starken Strömungen und vor den alljährlichen Tropenstürmen. Würden Sie auch gerne mal in die Welt des Jason de Caires Taylor? Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.



12. Oktober 2011
Autor: Nicole

TimeTours, ein unanbhängiger App-Entwickler, beweist uns mit seiner neusten Applikation: das Zeitalter des Internet macht auch vor Weltwundern nicht halt! Und so hat es sich TimeTours zur Aufgabe gemacht, uns die Vergangenheit ein Stückchen näher zu bringen und diese durch entsprechende Apps auf mobilen Endgeräten wieder lebendig zu machen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



7. Oktober 2011
Autor: Kathrin

Am 22. September war es endlich wieder soweit, die FITA, Lateinamerikas wichtigste, internationale Tourismusmesse öffnete ihre Pforten.  Mit einem Zuwachs von 40 % im Vergleich zum Vorjahr, versammelten sich mehr als 55 Austeller auf einer Fläche von bis zu 35.000 Quadratmetern. Darunter warben auch Länder aus Europa, so zum Beispiel Spanien, Slowenien und die Tschechische Republik um mexikanische und internationale Geschäftspartner und Kunden. Der Gastgeber selbst, war mit 33 Destinationen auf der Messe vertreten.

Die FITA ist somit eine ideale Plattform zum Knüpfen internationaler Geschäftsbeziehungen und für den gegenseitigen  Austausch branchenrelevanter Themen. Aus diesem Grunde durfte selbstverständlich auch Buenos Días México nicht fehlen. Auf der Suche nach interessanten Trends und neuen Geschäftskooperationen machte sich unsere kleine Delegation in die Hauptstadt auf und kam mit neuen Kontakten zu Leistungsträgern, spannenden neuen Tour-Ideen und Hotelkooperationen wieder zurück nach Querétaro.



4. Oktober 2011
Autor: Nicole

Im Zuge unserer Reihe “Bienvenidos a México – unser neues Leben!“ wollen wir Ihnen heute Rocio und Mat vorstellen, die seit fast genau einem Jahr stolze Inhaber eines sehr erfolgreichen Bio- und Delikatessengeschäfts hier in Querétaro sind. „La Gallina Verde“, so der Name des Ladens, steht für eine romantische Liebesgeschichte, ein für Mexiko neuartiges Geschäftskonzept und natürlich für ein kleines aber feines Ladenlokal hier in der Plaza Dorada. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



30. September 2011
Autor: Kathrin

Die Erfolgsgeschichte des Käfers begann in Deutschland schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 50er Jahre, begann auch eine regelrechte Mobilitätswelle und die Menschen reisten in Scharen in den wohlverdienten Urlaub. Das beliebteste Fortbewegungsmittel  der Deutschen war selbstverständlich der VW-Käfer. Das kugelige Auto erfreute sich allerdings nicht nur in Deutschland grösster Beliebtheit: allen voran brach in Mexiko ebenfalls ein regelrechter Käferkult aus. Noch heute kreucht und fleucht es in Mexiko-Stadt durch die engen und vollgestopften Strassen. Und mitten in diesem Getümmel kriechen die Käfer mit einem ohrenbetäubenden Lärm zu tausenden durch die Metropole und eine Fahrt in dem beliebten Oldtimer ist für manch einen Touristen ein ganz besonderes Highlight.

Jedoch wurde in Pueblas VW-Werk die Käferproduktion bereits 2003, nach exakt 21.529.464 Exemplaren, eingestellt und nun will auch die Regierung der mexikanischen Hauptstadt, dass dem – bei Einheimischen und Touristen so heiß geliebten Käfertaxi – der Garaus gemacht wird. Lag der Anteil der Krabbeltiere vor zwei Jahren noch bei 40 Prozent, so ist heute nur noch jedes zehnte Hauptstadttaxi ein Käfer. Grund für diese rigorose Ausrottung des „Vochos“, wie er von den Mexikanern liebevoll genannt wird, ist die immense Umweltbelastung durch das Kult-Auto. „ Die Technologie des Käfers ist völlig überholt“ so ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde. „Er braucht viel zu viel Benzin. Er hat nur zwei Türen und keinen Beifahrersitz, deswegen ist er unsicher…man müsse schliesslich auch an die Sicherheit der Passagiere denken“.

Doch obwohl der Käfer eng, laut und langsam ist, ein Mexiko-City ohne dieses anmutige Krabbeltier ist für viele undenkbar. Aber was macht dieses Auto denn so liebenswert? Die meisten Taxifahrer sind sich darüber einig: der Käfer ist einfach unzerstörbar! Ungeachtet des Kilometerstandes, der Käfer hat die mexikanischen Taxifahrer noch nie im Stich gelassen. „Und wenn doch mal was kaputt geht, kann ich ihn gleich am Straßenrand reparieren“, so Osmaya, der stolze Fahrer eines Vochos. Die Werkzeugausrüstung darf dabei natürlich nicht fehlen, aber die ist bei jedem Taxifahrer profilaktisch unter der Fronthaube verstaut. Und sollte überraschend ein Ersatzteil fehlen ist auch diesem Problem ganz leicht Abhilfe geschaffen, denn von Bremsbelegen bis zu Kupplungsseilen ist alles im nächsten Supermarkt erhältlich.

Wen wundert es also, dass sich Mexikos Besucher nun schon seit Jahrzehnten in die antike Kugel quetschen müssen. Ganz bequem ist das bestimmt nicht immer. Ohne Bedenken werden zwei bis drei Taxigäste auf einmal befördert und wenns mal sein muss, wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt und ein vierter Fahrgast dazu gequetscht. Dass der Beifahrersitz ausgebaut ist, stört dabei überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: so findet das störende Gepäck auch noch seinen Platz in dem überfüllten Charakterauto. Die Taxiverordnung ist dabei wenig zimperlich: „ Drei Fahrgäste und das Gepäck neben mir“, so ein Taxifahrer „ das ist ganz offiziell erlaubt“!

Doch nicht mehr lange. Die Alltagskutschen sollen nun endgültig gegen neue und modernere Taxis ausgetauscht werden. Schon heute gibt es unzählige Vocho-Friedhöfe, auf denen die Liebhaberstücke auf ihre Verschrottung warten. Schon in wenigen Jahren sollen so auch die letzten Käfertaxis auf Mexiko-Citys Strassen verschwunden sein und dann heisst es auch für das Kult-Auto: “Adios Vocho“.



27. September 2011
Autor: Nicole

Letzte Woche wurde dem Team von Buenos Días México eine besondere Ehre zuteil: wir sind nunmehr Mitglied der American Society of Travel Agents, kurz ASTA! Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



20. September 2011
Autor: Nicole

Möglicherweise steht Mexiko kurz vor einem Comeback in die Königsklasse des Motorsports! Wie Formel 1-Boss Bernie Ecclestone erklärte, liebäugele er mit einer Rückkehr der Formel 1 nach Mexiko. Zum letzten Mal waren die Boliden der Königsklasse 1992 in Mexiko-City auf dem Hermanos Rodriguez Circuit zu bestaunen, der wohl berühmt berüchtigt für seine gefährliche Zielkurve „Peraltada“ war. Nach einem kürzlichen Besuch des FIA-Rennleiters Charlie Whiting auf dem Rundkurs in Mexikos Hauptstadt wurden nun die Betreiber über die zu ergreifenden Massnahmen unterrichtet, die nötig wären, um dem Kurs wieder den benötigten FIA-Grad-1-Status zuzusprechen. Am meisten würde sich sicherlich der mexikanische Formel-1-Pilot Sergio Perez über ein Comeback freuen. Er fährt in dieser Saison für den Rennstall Sauber.

Wir können also schonmal die Daumen drücken, ob es bald schon wieder heisst: herzlich Willkommen zum  „Grossen Preis von Mexiko“!



15. September 2011
Autor: Nicole

Der vergangene Montag, 12. September 2011, stellte für das Team von Buenos Días México einen etwas anderen Arbeitstag dar. In Querétaro fand der „Erste Bilaterale Wirtschaftsgipfel Deutschland – Mexiko“ statt und da durften wir natürlich nicht fehlen. Und so war Buenos Días México, neben KPMG, Deloitte und anderen namhaften Unternehmen, als Partner des Gipfels ebenfalls mit einem Stand vor Ort im Hotel Fiesta Americana vertreten. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



13. September 2011
Autor: Kathrin

Guanajuato, eine der prächtigsten und imposantesten Kolonialstädte Mexikos, wurde von dem „Lonely Planet“ zu einer der 10 schönsten und romantischsten Städte der Welt gekürt. Mitarbeiter des bekannten Reiseführers wurden weltweit ausgesandt, um die bei Verliebten beliebtesten und meist besuchten Plätze auf allen sieben Kontinenten aufzuspüren. Entscheidend für diese Auswahl war zufolge der Redakteure nicht nur die Architektur oder die Magie der Orte, sondern auch die Historie und die Tragik, welche oftmals dahinter steckten. So auch bei Guanajuato: die malerische Lage der Stadt, umgeben von steilen Berghängen und gelegen an einem ausgetrockneten Flussbett ist im ganzen Hochland Mexikos einzigartig. Unzählige schmale Gassen mit bunten Häusern und das unterirdische Tunnelsystem laden nicht nur bei Verliebten zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Einen ganz besonderen Charme versprüht das- vom Lonely Planet als eines der romantischsten Orte der Welt gekürten- „Kussgässchen“. Die Legende besagt, dass dieser Name von einer unglücklichen Liebe herrührt. Demnach soll sich ein Mädchen aus gutem Hause in einen mittellosen jungen Mienenarbeiter verliebt haben. Der Vater verbot diese Liebesbeziehung und unterband sämtlichen Kontakt der Liebenden zueinander. Der junge Mann jedoch wollte die Liebe seines Lebens nicht aufgeben und um seiner Angebeteten nahe sein zu können, mietete er sich in der gegenüberliegenden Wohnung ein. Weil die Balkone der beiden Häuser nur etwa einen halben Meter voneinander getrennt liegen, konnte er von der Familie unbemerkt mit seiner Geliebten allabendliche Küsse austauschen. Traurigerweise war diese Liebe zum Scheitern verurteilt und der junge Mann wurde vom Brautvater auf grausame Art und Weise getötet. Auch heute noch pilgern Verliebte aus aller Welt dorthin und tauschen im Kussgässchen unter oder auf den besagten Balkonen Küsse aus, was gemäß der Legende Glück bringen soll. Haben Sie Fragen zu diesem außergewöhnlichen Ort oder würden Sie selbst gerne nach Guanajuato reisen, um sich im Kussgässchen zu küssen und sich von dem Flair und der Magie der Stadt mitreißen zu lassen? Wir freuen wir uns über Ihre Anfragen.



8. September 2011
Autor: Nicole

Wenn nicht nur Querétaro, sondern auch der Rest Mexikos Anfang September in den Landesfarben grün, weiss und rot erstrahlt und das ganze Land Kopf steht, kann es nicht mehr lange dauern  – der mexikanische Unabhängigkeitstag „Día de la Independencia“ steht vor der Tür!

Wir schreiben das Jahr 1810, als der katholische Landpriester Miguel Hidalgo y Castilla am Morgen des 16. September in seiner Heimatstadt Dolores im Bundesstaat Guanajuato zum Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier aufruft. Sein Unabhängigkeitsschrei, der sog.  „Grito de Dolores“ ging in die Geschichte ein und ist – wie Sie später erfahren werden – auch heutzutage noch in aller Munde.

Um im Vorfeld zu erfahren, wie eben dieser 16. September – einer der wichtigsten Feiertage der Mexikaner – hier in Querétaro gefeiert wird, habe ich mich zum Interview mit Jorge Flores Muñoz getroffen. Jorge ist 30 Jahre alt und lebt seit 2002 in Querétaro. Als leidenschaftlicher Touristenführer, der in Mexiko – City geboren ist und Geschichte an der autonomen querétanischen Universität UAQ studiert hat, war er gerne bereit, mir einige Fragen zu beantworten. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »