Archiv der Kategorie 'Reiseziele'
Die Erfolgsgeschichte des Käfers begann in Deutschland schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 50er Jahre, begann auch eine regelrechte Mobilitätswelle und die Menschen reisten in Scharen in den wohlverdienten Urlaub. Das beliebteste Fortbewegungsmittel der Deutschen war selbstverständlich der VW-Käfer. Das kugelige Auto erfreute sich allerdings nicht nur in Deutschland grösster Beliebtheit: allen voran brach in Mexiko ebenfalls ein regelrechter Käferkult aus. Noch heute kreucht und fleucht es in Mexiko-Stadt durch die engen und vollgestopften Strassen. Und mitten in diesem Getümmel kriechen die Käfer mit einem ohrenbetäubenden Lärm zu tausenden durch die Metropole und eine Fahrt in dem beliebten Oldtimer ist für manch einen Touristen ein ganz besonderes Highlight.
Jedoch wurde in Pueblas VW-Werk die Käferproduktion bereits 2003, nach exakt 21.529.464 Exemplaren, eingestellt und nun will auch die Regierung der mexikanischen Hauptstadt, dass dem – bei Einheimischen und Touristen so heiß geliebten Käfertaxi – der Garaus gemacht wird. Lag der Anteil der Krabbeltiere vor zwei Jahren noch bei 40 Prozent, so ist heute nur noch jedes zehnte Hauptstadttaxi ein Käfer. Grund für diese rigorose Ausrottung des „Vochos“, wie er von den Mexikanern liebevoll genannt wird, ist die immense Umweltbelastung durch das Kult-Auto. „ Die Technologie des Käfers ist völlig überholt“ so ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde. „Er braucht viel zu viel Benzin. Er hat nur zwei Türen und keinen Beifahrersitz, deswegen ist er unsicher…man müsse schliesslich auch an die Sicherheit der Passagiere denken“.
Doch obwohl der Käfer eng, laut und langsam ist, ein Mexiko-City ohne dieses anmutige Krabbeltier ist für viele undenkbar. Aber was macht dieses Auto denn so liebenswert? Die meisten Taxifahrer sind sich darüber einig: der Käfer ist einfach unzerstörbar! Ungeachtet des Kilometerstandes, der Käfer hat die mexikanischen Taxifahrer noch nie im Stich gelassen. „Und wenn doch mal was kaputt geht, kann ich ihn gleich am Straßenrand reparieren“, so Osmaya, der stolze Fahrer eines Vochos. Die Werkzeugausrüstung darf dabei natürlich nicht fehlen, aber die ist bei jedem Taxifahrer profilaktisch unter der Fronthaube verstaut. Und sollte überraschend ein Ersatzteil fehlen ist auch diesem Problem ganz leicht Abhilfe geschaffen, denn von Bremsbelegen bis zu Kupplungsseilen ist alles im nächsten Supermarkt erhältlich.
Wen wundert es also, dass sich Mexikos Besucher nun schon seit Jahrzehnten in die antike Kugel quetschen müssen. Ganz bequem ist das bestimmt nicht immer. Ohne Bedenken werden zwei bis drei Taxigäste auf einmal befördert und wenns mal sein muss, wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt und ein vierter Fahrgast dazu gequetscht. Dass der Beifahrersitz ausgebaut ist, stört dabei überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: so findet das störende Gepäck auch noch seinen Platz in dem überfüllten Charakterauto. Die Taxiverordnung ist dabei wenig zimperlich: „ Drei Fahrgäste und das Gepäck neben mir“, so ein Taxifahrer „ das ist ganz offiziell erlaubt“!
Doch nicht mehr lange. Die Alltagskutschen sollen nun endgültig gegen neue und modernere Taxis ausgetauscht werden. Schon heute gibt es unzählige Vocho-Friedhöfe, auf denen die Liebhaberstücke auf ihre Verschrottung warten. Schon in wenigen Jahren sollen so auch die letzten Käfertaxis auf Mexiko-Citys Strassen verschwunden sein und dann heisst es auch für das Kult-Auto: “Adios Vocho“.
Guanajuato, eine der prächtigsten und imposantesten Kolonialstädte Mexikos, wurde von dem „Lonely Planet“ zu einer der 10 schönsten und romantischsten Städte der Welt gekürt. Mitarbeiter des bekannten Reiseführers wurden weltweit ausgesandt, um die bei Verliebten beliebtesten und meist besuchten Plätze auf allen sieben Kontinenten aufzuspüren. Entscheidend für diese Auswahl war zufolge der Redakteure nicht nur die Architektur oder die Magie der Orte, sondern auch die Historie und die Tragik, welche oftmals dahinter steckten. So auch bei Guanajuato: die malerische Lage der Stadt, umgeben von steilen Berghängen und gelegen an einem ausgetrockneten Flussbett ist im ganzen Hochland Mexikos einzigartig. Unzählige schmale Gassen mit bunten Häusern und das unterirdische Tunnelsystem laden nicht nur bei Verliebten zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Einen ganz besonderen Charme versprüht das- vom Lonely Planet als eines der romantischsten Orte der Welt gekürten- „Kussgässchen“. Die Legende besagt, dass dieser Name von einer unglücklichen Liebe herrührt. Demnach soll sich ein Mädchen aus gutem Hause in einen mittellosen jungen Mienenarbeiter verliebt haben. Der Vater verbot diese Liebesbeziehung und unterband sämtlichen Kontakt der Liebenden zueinander. Der junge Mann jedoch wollte die Liebe seines Lebens nicht aufgeben und um seiner Angebeteten nahe sein zu können, mietete er sich in der gegenüberliegenden Wohnung ein. Weil die Balkone der beiden Häuser nur etwa einen halben Meter voneinander getrennt liegen, konnte er von der Familie unbemerkt mit seiner Geliebten allabendliche Küsse austauschen. Traurigerweise war diese Liebe zum Scheitern verurteilt und der junge Mann wurde vom Brautvater auf grausame Art und Weise getötet. Auch heute noch pilgern Verliebte aus aller Welt dorthin und tauschen im Kussgässchen unter oder auf den besagten Balkonen Küsse aus, was gemäß der Legende Glück bringen soll. Haben Sie Fragen zu diesem außergewöhnlichen Ort oder würden Sie selbst gerne nach Guanajuato reisen, um sich im Kussgässchen zu küssen und sich von dem Flair und der Magie der Stadt mitreißen zu lassen? Wir freuen wir uns über Ihre Anfragen.
Archäologen fanden in Mexikos südlichstem Bundesstaat Chiapas Überreste eines zwischen 50 vor und 50 nach Christi erbauten Palastes. Die mehr als 2000 Jahre alte Ruine umfasst Gemächer mit ein Meter dicken Wänden und sogar abgerundeten Ecken. Besonders sensationell ist der Fund, weil er der jüngste Beweis für eine derart frühe Siedlung der Maya im Bereich des Usumacinta- Fluss, dem Grenzfluss zu Guatemala, darstellt. Das Highlight der Ausgrabung waren jedoch nicht nur die zwei noch gut erhaltenen Zimmer, sondern vielmehr die Überreste einer Frau und eines Mannes aus den Jahren 900 bis 1000 nach Christus. Dieser besondere Fund ist in Mexiko jedoch kein Einzelfall! Das vielfältige Land ist bekannt und berühmt für seine früheren Hochkulturen und ihre unzähligen Ausgrabungsstätten und Ruinen, deren Besuch bei keiner Mexikoreise fehlen sollte. Wenn Sie gerne die noch immer lebendige Kultur der Maya und Azteken auf einer Rundreise hautnah erleben möchten, kontaktieren Sie uns und wir lassen Ihnen gerne nähre Informationen zukommen.
Pünktlich zum Start der Frühjahrs- und Sommersaison, bietet Lufthansa allen Mexikoreisenden ab dem 26.03.2012 nun auch die Möglichkeit von München direkt nach Mexiko Stadt zu fliegen. Zur großen Freude von Urlaubern und Geschäftsreisenden aus den südlichen Regionen Deutschlands müssen diese nun keinen zeitraubenden Zwischenstopp in Frankfurt mehr in Kauf nehmen, sondern kommen nach ca. 11 Stunden Flug im komfortablen Airbus A340-600 ohne Umwege in der pulsierenden Weltmetropole Mexiko Stadt an. Die grösste deutsche Fluggesellschaft bietet diese Strecke im Sommerflugplan zusätzlich zu dem täglichen Flug von Frankfurt nach Mexiko Stadt, fünf Mal pro Woche an.
Mexiko gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung für Deutschland – wirtschaftlich sowie touristisch gesehen und diese neue Möglichkeit macht das farbenfrohe Land noch attraktiver für ein noch größeres Publikum.
Wenn auch Sie Ihre Mexiko Reise von München oder Frankfurt aus buchen möchten, kontaktieren Sie uns und wir stehen Ihnen für nähere Informationen gerne zur Verfügung.
Etwa auf halbem Weg zwischen Querétaro und Mexico City liegt die Ranch „Las Cascadas“, ein kleines Paradies gut versteckt in der mexikanischen Pampa. Und genau das war unser Ziel am vergangenen Wochenende. Früh morgens machten wir uns also auf den Weg zur Ranch. Dort angekommen wurden wir herzlich von Ursula begrüsst, die seit etwa vier Jahren voller Hingabe die Ranch führt, die ihr ganzer Stolz ist. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Nach einigen Ausflügen in die nähere Umgebung Querétaros ging es vor knapp drei Wochen nun endlich auf grosse Reise in den spannenden Süden Mexikos. Chiapas und Oaxaca wollten wir in zwei Wochen bereisen, doch dafür mussten wir zuerst eine turbulente Nachtfahrt in Kauf nehmen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Endlich ist es wieder soweit und die berühmten Walhaie haben die Karibikküste Mexikos erreicht. Bei diesen bis zu 14 Meter langen Tieren handelt es sich um die größten bekannten Fische welche trotz Ihrer respekteiflößenden Gestalt Menschen gegenüber absolut harmlos sind. Wer zwischen Ende Mai und August in Mexiko ist, sollte sich eine Schnorcheltour mit den beindruckenden, aber total harmlosen, Walhaien in freier Wildbahn keinsesfalls entgehen lassen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Gestern fand die zweite Etappe der Red Bull Cliff Diving World Series in Mexiko statt. Schauplatz des Spektakels war die Cenote Ik Kil auf der Halbinsel Yucatan im Südwesten Mexikos, die nur wenige Minuten nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte Chichen Itza liegt. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Für Tauch- und Schnorchelbegeisterte warten auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ein paar ganz besondere Erlebnisse: die Cenotes. Es handelt sich dabei um Einsturzlöcher ehemaliger Höhlen, die sich mit Wasser gefüllt haben und meist in die riesigen Unterwasserhöhlensysteme Yucatans führen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Dieser Tag markiert den exakten Zeitpunkt des astronomischen Frühlingsanfangs und findet jedes Jahr zwischen dem 19. und 21. März statt, wenn die Sonne den Himmelsäquator von Süden nach Norden überquert und dabei senkrecht über dem Erdäquator steht. In Mexiko sind damit ganz besondere Ereignisse verbunden.
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