Archiv der Kategorie 'Städte'
Der Tequila hat in der mexikanischen Kultur einen ganz besonders hohen Stellenwert. Ob mit Salz und Limette, mit Sangrita (ein leckerer Tomatensaft angereichert mit Tabasco), in zahlreichen Cocktails verfeinert oder einfach nur pur – im Land der Maya und Azteken wird der Tequila in sämtlichen Varianten und zu jeder Gelegenheit getrunken. Um dieses Nationalgetränk, hergestellt aus dem Saft der blauen Maguey Agave gebührend zu feiern, findet an der Riviera Maya nun das einzigartige Tequila-Kultur-Fest statt. Vom 26. bis zum 29. Januar können Tequila Liebhaber nun alles Wissenswerte über das Kultgetränk erfahren und selbstverständlich auch die besten Tequilas des Landes verköstigen.
Essen und Trinken
Die Köche der 26 renommiertesten Restaurants Playa del Carmens kreieren ein aufregendes Menü untermalt mit einer exquisiten Auswahl der verschiedensten Tequila Sorten. Lassen Sie sich von der Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten und des heimischen Getränks überraschen.
Regionale Musik und Tänze
Eine Fiesta ohne musikalische Untermalung ist für die Mexikaner buchstäblich unvorstellbar. Sie lieben es, gemeinsam zu singen und nach Herzenslust zu tanzen. Auch bei dem Tequila Fest darf in diesem Sinne der musikalische Aspekt nicht fehlen. Jeden Abend sorgen traditionelle Musik- und Tanzgruppen für eine erstklassige musikalische Unterhaltung.
Möchten auch Sie alles Wissenswerte über das wundersame Getränk aus der Agavenpflanze erfahren und in herrlichem karibischem Flair Salsa bis in die Morgenstunden tanzen, dann besuchen Sie das Tequila-Kultur-Fest an der Riviera Maya. Ihr Buenos Días Team wünscht Ihnen eine „buena fiesta“!
Ein besonderer Tipp für alle, die sich vom 13. – 19. Februar 2012 in Querétaro aufhalten: an diesen Tagen gastiert das 1. Internationale Festival des Fotojournalismus und der Fotodokumentation in unserer Stadt! Wer in dieser Zeit durch das historische Zentrum von Querétaro schlendert, ist quasi schon mittendrin in einem Ereignis der besonderen Art.
Photofest ist die einzigartige Möglichkeit für professionelle Fotografen und Amateure, ihre Arbeiten zusammen mit den Besten der Welt auszustellen – und Sie können live dabei sein!
Das Festival besteht aus vier Komponenten: Ausstellungen am Tag und in der Nacht, Workshops und Konferenzen sowie einem Fotowettbewerb. Der Zeitplan sieht zum einen jeden Tag Fotoausstellungen auf dem wunderschönen Plaza de Armas vor. Des Weiteren werden jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit Bilder an die Häuserfassaden in der Fussgängerzone 5 de Mayo projiziert. Weitere Ausstellungsorte werden die drei Galerias Libertad, DRT und GP sowie das Kunstmuseum und Jardin Zenea sein.
Natürlich erwartet Photofest seine Besucher mit hochkarätigen Gästen: Aushängeschild der Veranstaltung ist Stephen Mayes, CEO der bekannten Fotoagentur VII und wohl einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Welt der Fotografie. Darüber hinaus haben auch Ron Haviv und Ashley Gilbertson ihr Kommen angekündigt. Haviv ist preisgekrönter Fotojounalist und Gilbertson ein Starfotograf aus dem Irak, der lange Jahre bei der New York Times beschäftigt war.
Sponsoren des 1. Photofests sind u.a. der Staat Querétaro, die Fotoagentur VII und National Geographic.
Lassen Sie sich dieses einzigartige Spektakel nicht entgehen und schauen Sie vorbei! Querétaro ist immer eine Reise wert! Und sollten Sie noch weitere Tipps zu schönen Hotels und weiteren Ausflugsmöglickeiten brauchen, sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Während Weihnachten in Deutschland traditionell nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag beendet ist, fängt in Mexiko die besinnliche Weihnachtszeit erst richtig an. Nach der Noche Buena und dem Neujahrsfest, möchten wir Ihnen nun im dritten Teil unserer Weihnachtsreihe einen weiteren wichtigen Feiertag vorstellen – den Día de los Reyes Magos (Dreikönigstag) .
Bekanntlich verbirgt sich hinter dem Tag der Heiligen drei Könige die katholische Weihnachtsgeschichte, in welcher die drei Weisen, dem Stern über Bethlehem folgen, um dem neugeborenen Jesuskind zu huldigen und ihm Geschenke zu bringen.
Wie in der Weihnachtsgeschichte versammeln sich die Heiligen drei Könige auch auf den Plätzen von Mexikos Großstädten. Seit 1946 wird in Mexiko Stadt nun schon feierlich der Einzug der drei Weisen in Bethlehem nachgespielt und das Gedränge ist groß – Tausenden von Familien tummeln sich auf dem Zócalo, um die Heiligen drei Könige willkommen zu heißen und darüber hinaus Fotos mit Ihnen und der Familien zu schießen. Vor allem freuen sich jedoch die Kinder über die Ankunft der drei Heiligen. Strahlend und mit großen Augen bekommen Sie von Caspar, Melchior und Balthasar Süßigkeiten und kleine Geschenke überreicht.
Nach mexikanischem Brauch, bekommen die Kinder am Abend des 24. Dezembers, nur Kleidung oder einige Kleinigkeiten geschenkt. Erst am Tag der Heiligen Drei Könige, werden die Kinder mit den schon sehnlichst erwünschten Spielsachen beschenkt. Bereits einige Tage vor dem 6. Januar entsenden die Kinder ihre Wunschzettel mit Hilfe von bunten Heißluftballons, in der Hoffnung, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Am Abend des 5. Januar stellen die Kinder erwartungsvoll ihre Stiefel vor die Tür, um am darauffolgenden Morgen allerlei Geschenke in Ihren Schuhen zu finden.
Die Erwachsenen müssen am Dreikönigstag allerdings arbeiten. Dennoch kommt gegen Abend die ganze Familie zusammen, um gemeinsam den Festtag zu feiern. Keines Falls darf hierbei die köstliche „Rosca de Reyes“, ein Hefekranz, garniert mit kandierten Früchten, fehlen.
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Wie in vielen anderen Ländern auf der Welt begeht man auch in Mexiko das neue Jahr mit einigen interessanten Bräuchen, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten. Natürlich wird der Jahreswechsel auch hier standesgemäss mit einer Umarmung, grossen Feuerwerken, einer Menge Krach und viel Essen zelebriert; die Mexikaner haben sich darüber hinaus aber auch noch den ein oder anderen kuriosen Brauch bewahrt – lesen Sie selbst!
Der wohl bekannteste Mythos sind die 12 Wünsche. Wie auch in Spanien, werden kurz vor Mitternacht 12 Weintrauben auf den Tisch gelegt. Schlägt es dann zum Jahreswechsel, wird mit jedem Glockenschlag jeweils eine Traube gegessen, wobei man bei jeder Traube einen Wunsch frei hat. Vielleicht geht bei so vielen Wünschen ja sogar der ein oder andere in Erfüllung…
Eine andere Tradition sieht vor, dass man just zu Mitternacht während der 12 Glockenschläge mit einem Besen seine Wohnung ausfegt, um so die bösen Geister zu vertreiben und alles Schlechte aus dem alten Jahr hinter sich zu lassen.
Und wer seinem Glück, im kommenden Jahr auf grosse Reise zu gehen, ein wenig auf die Sprünge helfen möchte, sollte unbedingt einen gepackten Koffer vor seine Haustüre stellen!
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen für das kommende Jahr 2012 viel Gesundheit, Erfolg und natürlich ganz viel Glück! Feliz año nuevo!
Mexiko – mit fast 90 Prozent bekennender Katholiken, ist dieses Land, nach Brasilien, die zweitgrösste katholische Nation der Welt. Ihren Ursprung hat der katholische Glauben in der spanischen Kolonialherrschaft. Mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier im 16. Jahrhundert wurde neben vielen anderen Gebräuchen, auch rasch der christliche Glaube in der mexikanischen Kultur verankert. Bis heute spielt der Katholizismus im alltäglichen Leben der Mexikaner eine zentrale Rolle.
Umso grösser ist die Freude über den bevorstehenden Papstbesuch. Wie der Pontifex in dem Gottesdienst zu Ehren der Muttergottes von Guadalupe am 12. Dezember verkündete, will er seine Reise nach Mexiko bereits im Frühjahr 2012 antreten. Diese Reise wäre der erste Besuch des Papstes Benedikts XVI seit seiner Wahl vor 5 ½ Jahren. Von den lateinamerikanischen Ländern hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche bislang nur Brasilien besucht.
Welche Orte Benedikt XVI. bei seiner in bereits drei Monaten stattfindenden Reise nach Mexiko besuchen will, ist bislang nicht bekannt. Ein Besuch der Hauptstadt Mexiko City wird jedoch aufgrund der Höhenlage ausgeschlossen. Beobachter halten einen Besuch verbunden mit einem Gottesdienst in der Basilika „Nuestra Senora la Virgen del Camino” von Leon als wahrscheinlich.
Nach der Ausstellung der Reliquien des verstorbenen und hoch verehrten Papst Johannes Paul II soll nun auch der Besuch des amtierenden Pontifex ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung für die 100 Millionen Gläubigen in Mexiko sein.
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Nach Mandarin-Chinesisch und Englisch steht Spanisch an dritter Stelle der meist gesprochenen Sprachen der ganzen Welt. Alleine in Mexiko kommunizieren über 100 Millionen Einwohner auf diese Weise, während in Spanien beispielsweise 44 Millionen Menschen ihre Muttersprache beherrschen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »
Mexikos Landschaftsbild ist unglaublich facettenreich und das Land beherbergt eine ungeheure Anzahl an Naturschätzen. Vor allem im Süden des Landes, in der smaragdgrünen Vegetation des Regenwaldes herrscht eine unermesslich große Artenvielfalt. Mindestens 340 Vogelarten und um die 450 verschieden Schmetterlingsarten machen diese exotische Vegetation mitunter so einzigartig. Der tropische Regenwald ist ein faszinierendes Phänomen – kein zweiter Lebensraum weltweit verfügt über eine dergleichen große Biodiversität.
Doch der mexikanische Urwald beherbergt noch weitaus symbolträchtigere Tiere. Wie das hiesige Umweltministerium kürzlich mit Stolz verkündete, leben in dem südlichen Urwaldgebiet Selva Lancadona 119 vom Aussterben bedrohte Jaguare. Der Hauptlebensraum der Raubkatze liegt ursprünglich im amazonischen Regenwald, erstreckt sich jedoch auch bis nach Mittelamerika und somit in die südlichen Gebiete Mexikos. Dass diese scheue Raubkatze auch in den mexikanischen Regenwäldern heimisch ist, verdankt man vor allem dem intakten Ökosystem und die kontinuierliche Überwachung des natürlichen Lebensraums.
Um den Regenwald vor Abholzung zu schützen, übertrug die mexikanische Regierung bereits in den 70er Jahren die Eigentumsrechte weiter Landstriche an die indigene Bevölkerung. So ist noch heute ein großer Teil des Natur Parks Montes Azules, im Bundesstaat Chiapas, Heimat und verbrieftes Eigentum der Lacandon-Maya. Viele berühmte Maya-Ruinenstätten, wie Bonapark und Yaxchilan sind mit ihrer Lage inmitten der üppigen, immergrünen Vegetation des Regenwaldes und ihrer beeindruckenden Architektur, majestätische Zeitzeugen der alten Hochkultur. Möchten auch Sie sich dieses exotische Naturschauspiel nicht entgehen lassen und mehr über die Gebräuche und Lebensweisen der indigenen Völker erfahren? Mit uns können Sie auf den Pfaden der einstigen Hochkulturen wandeln! Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!!
Mexiko City- die Stadt der Superlative platzt aus allen Nähten. Obwohl Wohnflächen, Büros und Ladenflächen dringend benötigt werden, lassen die hiesigen Gehgebenheiten kaum Spielraum für neue groß angelegte Bauprojekte. Historische Gebäude sind denkmalgeschützt und Neubauten dürfen kaum mehr als 8 Stockwerke in die Höhe ragen. Um diesem Hindernis entgegen zu wirken, ersannen Architekten eine neue Baumethode. Im Sinne einer neuen Devise größer, weiter, tiefer soll nun Mexikos erster unterirdischer „Wolkenkratzer“ gebaut werden. Das Megabauwerk in Form einer Pyramide umfasst 65 Stockwerke und würde 300 Meter in die Erde ragen. Standort des spektakulären Bauprojekts wäre der zentrale Platz, der Zócalo, inmitten des historischen Zentrums.
Mit einer Fläche von rund 56.700 Quadratmetern wäre der unterirdische „Wolkenkratzer“ das modernste Gebäude der Welt. Erfahrung mit dem Bau von Pyramiden haben die Mexikaner zu genüge. Mit Teotihuacán besitzt Mexiko die zweitgrößte Pyramide ganz Lateinamerikas. Diese, war in früheren Zeiten das wichtigste Kulturzentrum der Azteken und heute lockt sie Tausende von Touristen und Kulturinteressierte aus aller Welt nach Mexiko. Doch mit dem Bau des weltweit einzigartigen „Erdkratzers“ könnte dem Weltkulturerbe bald schon die Schau gestohlen werden.
Touristen sowie Einheimische sollen in diesem Sinne in einem einzigartigen interaktiven Museum und Kulturzentrum, auf den ersten zehn Etagen der Pyramide, alles Wissenswerte über die Maya und die Azteken erfahren. Die darauffolgenden Etagen dienen als Einkaufszentren, Büroflächen und Privatwohnung. Mithilfe einer künstlich angelegte Vegetation von Bäumen und Blumen soll, so die Architekten, eine gemütliche und vertraute Atmosphäre geschaffen werde. Ein Hohlraum in der Mitte der Pyramide sorgt dafür, dass sie bis zur Spitze im Erdinneren mit Sonnenlicht durchflutet werden kann. Versiegelt wird der Hohlraum der Pyramide mit einer massiven Glasplatte. Somit soll das Leben unter und über der Erde miteinander verbunden werden.
Aber auch ohne den spektakulären Erdkratzer hat Mexiko City einiges an Sehenswürdigkeiten und Charme zu bieten. Wenn Sie auch gerne mal z.B. im Rahmen einer Mexikoreise oder einer Tagestour die größte Stadt der Welt erkunden, oder die zweitgrößte Pyramide Lateinamerikas besteigen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!
Die Erfolgsgeschichte des Käfers begann in Deutschland schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 50er Jahre, begann auch eine regelrechte Mobilitätswelle und die Menschen reisten in Scharen in den wohlverdienten Urlaub. Das beliebteste Fortbewegungsmittel der Deutschen war selbstverständlich der VW-Käfer. Das kugelige Auto erfreute sich allerdings nicht nur in Deutschland grösster Beliebtheit: allen voran brach in Mexiko ebenfalls ein regelrechter Käferkult aus. Noch heute kreucht und fleucht es in Mexiko-Stadt durch die engen und vollgestopften Strassen. Und mitten in diesem Getümmel kriechen die Käfer mit einem ohrenbetäubenden Lärm zu tausenden durch die Metropole und eine Fahrt in dem beliebten Oldtimer ist für manch einen Touristen ein ganz besonderes Highlight.
Jedoch wurde in Pueblas VW-Werk die Käferproduktion bereits 2003, nach exakt 21.529.464 Exemplaren, eingestellt und nun will auch die Regierung der mexikanischen Hauptstadt, dass dem – bei Einheimischen und Touristen so heiß geliebten Käfertaxi – der Garaus gemacht wird. Lag der Anteil der Krabbeltiere vor zwei Jahren noch bei 40 Prozent, so ist heute nur noch jedes zehnte Hauptstadttaxi ein Käfer. Grund für diese rigorose Ausrottung des „Vochos“, wie er von den Mexikanern liebevoll genannt wird, ist die immense Umweltbelastung durch das Kult-Auto. „ Die Technologie des Käfers ist völlig überholt“ so ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde. „Er braucht viel zu viel Benzin. Er hat nur zwei Türen und keinen Beifahrersitz, deswegen ist er unsicher…man müsse schliesslich auch an die Sicherheit der Passagiere denken“.
Doch obwohl der Käfer eng, laut und langsam ist, ein Mexiko-City ohne dieses anmutige Krabbeltier ist für viele undenkbar. Aber was macht dieses Auto denn so liebenswert? Die meisten Taxifahrer sind sich darüber einig: der Käfer ist einfach unzerstörbar! Ungeachtet des Kilometerstandes, der Käfer hat die mexikanischen Taxifahrer noch nie im Stich gelassen. „Und wenn doch mal was kaputt geht, kann ich ihn gleich am Straßenrand reparieren“, so Osmaya, der stolze Fahrer eines Vochos. Die Werkzeugausrüstung darf dabei natürlich nicht fehlen, aber die ist bei jedem Taxifahrer profilaktisch unter der Fronthaube verstaut. Und sollte überraschend ein Ersatzteil fehlen ist auch diesem Problem ganz leicht Abhilfe geschaffen, denn von Bremsbelegen bis zu Kupplungsseilen ist alles im nächsten Supermarkt erhältlich.
Wen wundert es also, dass sich Mexikos Besucher nun schon seit Jahrzehnten in die antike Kugel quetschen müssen. Ganz bequem ist das bestimmt nicht immer. Ohne Bedenken werden zwei bis drei Taxigäste auf einmal befördert und wenns mal sein muss, wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt und ein vierter Fahrgast dazu gequetscht. Dass der Beifahrersitz ausgebaut ist, stört dabei überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: so findet das störende Gepäck auch noch seinen Platz in dem überfüllten Charakterauto. Die Taxiverordnung ist dabei wenig zimperlich: „ Drei Fahrgäste und das Gepäck neben mir“, so ein Taxifahrer „ das ist ganz offiziell erlaubt“!
Doch nicht mehr lange. Die Alltagskutschen sollen nun endgültig gegen neue und modernere Taxis ausgetauscht werden. Schon heute gibt es unzählige Vocho-Friedhöfe, auf denen die Liebhaberstücke auf ihre Verschrottung warten. Schon in wenigen Jahren sollen so auch die letzten Käfertaxis auf Mexiko-Citys Strassen verschwunden sein und dann heisst es auch für das Kult-Auto: “Adios Vocho“.
Guanajuato, eine der prächtigsten und imposantesten Kolonialstädte Mexikos, wurde von dem „Lonely Planet“ zu einer der 10 schönsten und romantischsten Städte der Welt gekürt. Mitarbeiter des bekannten Reiseführers wurden weltweit ausgesandt, um die bei Verliebten beliebtesten und meist besuchten Plätze auf allen sieben Kontinenten aufzuspüren. Entscheidend für diese Auswahl war zufolge der Redakteure nicht nur die Architektur oder die Magie der Orte, sondern auch die Historie und die Tragik, welche oftmals dahinter steckten. So auch bei Guanajuato: die malerische Lage der Stadt, umgeben von steilen Berghängen und gelegen an einem ausgetrockneten Flussbett ist im ganzen Hochland Mexikos einzigartig. Unzählige schmale Gassen mit bunten Häusern und das unterirdische Tunnelsystem laden nicht nur bei Verliebten zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Einen ganz besonderen Charme versprüht das- vom Lonely Planet als eines der romantischsten Orte der Welt gekürten- „Kussgässchen“. Die Legende besagt, dass dieser Name von einer unglücklichen Liebe herrührt. Demnach soll sich ein Mädchen aus gutem Hause in einen mittellosen jungen Mienenarbeiter verliebt haben. Der Vater verbot diese Liebesbeziehung und unterband sämtlichen Kontakt der Liebenden zueinander. Der junge Mann jedoch wollte die Liebe seines Lebens nicht aufgeben und um seiner Angebeteten nahe sein zu können, mietete er sich in der gegenüberliegenden Wohnung ein. Weil die Balkone der beiden Häuser nur etwa einen halben Meter voneinander getrennt liegen, konnte er von der Familie unbemerkt mit seiner Geliebten allabendliche Küsse austauschen. Traurigerweise war diese Liebe zum Scheitern verurteilt und der junge Mann wurde vom Brautvater auf grausame Art und Weise getötet. Auch heute noch pilgern Verliebte aus aller Welt dorthin und tauschen im Kussgässchen unter oder auf den besagten Balkonen Küsse aus, was gemäß der Legende Glück bringen soll. Haben Sie Fragen zu diesem außergewöhnlichen Ort oder würden Sie selbst gerne nach Guanajuato reisen, um sich im Kussgässchen zu küssen und sich von dem Flair und der Magie der Stadt mitreißen zu lassen? Wir freuen wir uns über Ihre Anfragen.













