Archiv der Kategorie 'Städte'


21. Dezember 2011
Autor: Kathrin

Mexiko – mit fast 90 Prozent bekennender Katholiken, ist dieses Land, nach Brasilien, die zweitgrösste katholische Nation der Welt. Ihren Ursprung hat der katholische Glauben in der spanischen Kolonialherrschaft. Mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier im 16. Jahrhundert wurde neben vielen anderen Gebräuchen, auch rasch der christliche Glaube in der mexikanischen Kultur verankert. Bis heute spielt der Katholizismus im alltäglichen Leben der Mexikaner eine zentrale Rolle.

Umso grösser ist die Freude über den bevorstehenden Papstbesuch. Wie der Pontifex in dem Gottesdienst zu Ehren der Muttergottes von Guadalupe am 12. Dezember verkündete, will er seine Reise nach Mexiko bereits im Frühjahr 2012 antreten. Diese Reise wäre der erste Besuch des Papstes Benedikts XVI seit seiner Wahl vor 5 ½ Jahren. Von den lateinamerikanischen Ländern hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche bislang nur Brasilien besucht.

Welche Orte Benedikt XVI. bei seiner in bereits drei Monaten stattfindenden Reise nach Mexiko besuchen will, ist bislang nicht bekannt. Ein Besuch der Hauptstadt Mexiko City wird jedoch aufgrund der Höhenlage ausgeschlossen. Beobachter halten einen Besuch verbunden mit einem Gottesdienst in der Basilika „Nuestra Senora la Virgen del Camino” von Leon als wahrscheinlich.

Nach der Ausstellung der Reliquien des verstorbenen und hoch verehrten Papst Johannes Paul II soll nun auch der Besuch des amtierenden Pontifex ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung für die 100 Millionen Gläubigen in Mexiko sein.



25. November 2011
Autor: Kathrin

Nach Mandarin-Chinesisch und Englisch steht Spanisch an dritter Stelle der meist gesprochenen Sprachen der ganzen Welt. Alleine in Mexiko kommunizieren über 100 Millionen Einwohner auf diese Weise, während in Spanien beispielsweise 44 Millionen Menschen ihre Muttersprache beherrschen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



7. November 2011
Autor: Kathrin

Mexikos Landschaftsbild ist unglaublich facettenreich und das Land beherbergt eine ungeheure Anzahl an Naturschätzen. Vor allem im Süden des Landes, in der smaragdgrünen Vegetation des Regenwaldes herrscht eine unermesslich große Artenvielfalt. Mindestens 340 Vogelarten und um die 450 verschieden Schmetterlingsarten machen diese exotische Vegetation mitunter so einzigartig. Der tropische Regenwald ist ein faszinierendes Phänomen – kein zweiter Lebensraum weltweit verfügt über eine dergleichen große Biodiversität.

Doch der mexikanische Urwald beherbergt noch weitaus symbolträchtigere Tiere. Wie das hiesige Umweltministerium kürzlich mit Stolz verkündete, leben in dem südlichen Urwaldgebiet Selva Lancadona 119 vom Aussterben bedrohte Jaguare. Der Hauptlebensraum der Raubkatze liegt ursprünglich im amazonischen Regenwald, erstreckt sich jedoch auch bis nach Mittelamerika und somit in die südlichen Gebiete Mexikos. Dass diese scheue Raubkatze auch in den mexikanischen Regenwäldern heimisch ist, verdankt man vor allem dem intakten Ökosystem und die kontinuierliche Überwachung des natürlichen Lebensraums.

Um den Regenwald vor Abholzung zu schützen, übertrug die mexikanische Regierung bereits in den 70er Jahren die Eigentumsrechte weiter Landstriche an die indigene Bevölkerung. So ist noch heute ein großer Teil des Natur Parks Montes Azules, im Bundesstaat Chiapas, Heimat und verbrieftes Eigentum der Lacandon-Maya. Viele berühmte Maya-Ruinenstätten, wie Bonapark und Yaxchilan sind mit ihrer Lage inmitten der üppigen, immergrünen Vegetation des Regenwaldes und ihrer beeindruckenden Architektur, majestätische Zeitzeugen der alten Hochkultur.  Möchten auch Sie sich dieses exotische Naturschauspiel nicht entgehen lassen und mehr über die Gebräuche und Lebensweisen der indigenen Völker erfahren? Mit uns können Sie auf den Pfaden der einstigen Hochkulturen wandeln! Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!!



21. Oktober 2011
Autor: Kathrin

Mexiko City- die Stadt der Superlative platzt aus allen Nähten. Obwohl Wohnflächen, Büros und Ladenflächen dringend benötigt werden, lassen die hiesigen Gehgebenheiten kaum Spielraum für neue groß angelegte Bauprojekte. Historische Gebäude sind denkmalgeschützt und Neubauten dürfen kaum mehr als 8 Stockwerke in die Höhe ragen. Um diesem Hindernis entgegen zu wirken, ersannen Architekten eine neue Baumethode. Im Sinne einer neuen Devise größer, weiter, tiefer soll nun Mexikos erster unterirdischer „Wolkenkratzer“ gebaut werden. Das Megabauwerk in Form einer Pyramide umfasst 65 Stockwerke und würde 300 Meter in die Erde ragen. Standort des spektakulären Bauprojekts wäre der zentrale Platz, der Zócalo, inmitten des historischen Zentrums.

Mit einer Fläche von rund 56.700 Quadratmetern wäre der unterirdische „Wolkenkratzer“ das modernste Gebäude der Welt. Erfahrung mit dem Bau von Pyramiden haben die Mexikaner zu genüge. Mit Teotihuacán besitzt Mexiko die zweitgrößte Pyramide ganz Lateinamerikas. Diese, war in früheren Zeiten das wichtigste Kulturzentrum der Azteken und heute lockt sie Tausende von Touristen und Kulturinteressierte aus aller Welt nach Mexiko. Doch mit dem Bau des weltweit einzigartigen „Erdkratzers“ könnte dem Weltkulturerbe bald schon die Schau gestohlen werden.

Touristen sowie Einheimische sollen in diesem Sinne in einem einzigartigen interaktiven Museum und Kulturzentrum, auf den ersten zehn Etagen der Pyramide, alles Wissenswerte über die Maya und die Azteken erfahren. Die darauffolgenden Etagen dienen als Einkaufszentren, Büroflächen und Privatwohnung. Mithilfe einer künstlich angelegte Vegetation von Bäumen und Blumen soll, so die Architekten, eine gemütliche und vertraute Atmosphäre geschaffen werde. Ein Hohlraum in der Mitte der Pyramide sorgt dafür, dass sie bis zur Spitze im Erdinneren mit Sonnenlicht durchflutet werden kann. Versiegelt wird der Hohlraum der Pyramide mit einer massiven Glasplatte. Somit soll das Leben unter und über der Erde miteinander verbunden werden.

Aber auch ohne den spektakulären Erdkratzer hat Mexiko City einiges an Sehenswürdigkeiten und Charme zu bieten. Wenn Sie auch gerne mal z.B. im Rahmen einer Mexikoreise oder einer Tagestour die größte Stadt der Welt erkunden, oder die zweitgrößte Pyramide Lateinamerikas besteigen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre Anfrage!



30. September 2011
Autor: Kathrin

Die Erfolgsgeschichte des Käfers begann in Deutschland schon zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 50er Jahre, begann auch eine regelrechte Mobilitätswelle und die Menschen reisten in Scharen in den wohlverdienten Urlaub. Das beliebteste Fortbewegungsmittel  der Deutschen war selbstverständlich der VW-Käfer. Das kugelige Auto erfreute sich allerdings nicht nur in Deutschland grösster Beliebtheit: allen voran brach in Mexiko ebenfalls ein regelrechter Käferkult aus. Noch heute kreucht und fleucht es in Mexiko-Stadt durch die engen und vollgestopften Strassen. Und mitten in diesem Getümmel kriechen die Käfer mit einem ohrenbetäubenden Lärm zu tausenden durch die Metropole und eine Fahrt in dem beliebten Oldtimer ist für manch einen Touristen ein ganz besonderes Highlight.

Jedoch wurde in Pueblas VW-Werk die Käferproduktion bereits 2003, nach exakt 21.529.464 Exemplaren, eingestellt und nun will auch die Regierung der mexikanischen Hauptstadt, dass dem – bei Einheimischen und Touristen so heiß geliebten Käfertaxi – der Garaus gemacht wird. Lag der Anteil der Krabbeltiere vor zwei Jahren noch bei 40 Prozent, so ist heute nur noch jedes zehnte Hauptstadttaxi ein Käfer. Grund für diese rigorose Ausrottung des „Vochos“, wie er von den Mexikanern liebevoll genannt wird, ist die immense Umweltbelastung durch das Kult-Auto. „ Die Technologie des Käfers ist völlig überholt“ so ein Mitarbeiter der Verkehrsbehörde. „Er braucht viel zu viel Benzin. Er hat nur zwei Türen und keinen Beifahrersitz, deswegen ist er unsicher…man müsse schliesslich auch an die Sicherheit der Passagiere denken“.

Doch obwohl der Käfer eng, laut und langsam ist, ein Mexiko-City ohne dieses anmutige Krabbeltier ist für viele undenkbar. Aber was macht dieses Auto denn so liebenswert? Die meisten Taxifahrer sind sich darüber einig: der Käfer ist einfach unzerstörbar! Ungeachtet des Kilometerstandes, der Käfer hat die mexikanischen Taxifahrer noch nie im Stich gelassen. „Und wenn doch mal was kaputt geht, kann ich ihn gleich am Straßenrand reparieren“, so Osmaya, der stolze Fahrer eines Vochos. Die Werkzeugausrüstung darf dabei natürlich nicht fehlen, aber die ist bei jedem Taxifahrer profilaktisch unter der Fronthaube verstaut. Und sollte überraschend ein Ersatzteil fehlen ist auch diesem Problem ganz leicht Abhilfe geschaffen, denn von Bremsbelegen bis zu Kupplungsseilen ist alles im nächsten Supermarkt erhältlich.

Wen wundert es also, dass sich Mexikos Besucher nun schon seit Jahrzehnten in die antike Kugel quetschen müssen. Ganz bequem ist das bestimmt nicht immer. Ohne Bedenken werden zwei bis drei Taxigäste auf einmal befördert und wenns mal sein muss, wird auch gerne mal ein Auge zugedrückt und ein vierter Fahrgast dazu gequetscht. Dass der Beifahrersitz ausgebaut ist, stört dabei überhaupt nicht – ganz im Gegenteil: so findet das störende Gepäck auch noch seinen Platz in dem überfüllten Charakterauto. Die Taxiverordnung ist dabei wenig zimperlich: „ Drei Fahrgäste und das Gepäck neben mir“, so ein Taxifahrer „ das ist ganz offiziell erlaubt“!

Doch nicht mehr lange. Die Alltagskutschen sollen nun endgültig gegen neue und modernere Taxis ausgetauscht werden. Schon heute gibt es unzählige Vocho-Friedhöfe, auf denen die Liebhaberstücke auf ihre Verschrottung warten. Schon in wenigen Jahren sollen so auch die letzten Käfertaxis auf Mexiko-Citys Strassen verschwunden sein und dann heisst es auch für das Kult-Auto: “Adios Vocho“.



13. September 2011
Autor: Kathrin

Guanajuato, eine der prächtigsten und imposantesten Kolonialstädte Mexikos, wurde von dem „Lonely Planet“ zu einer der 10 schönsten und romantischsten Städte der Welt gekürt. Mitarbeiter des bekannten Reiseführers wurden weltweit ausgesandt, um die bei Verliebten beliebtesten und meist besuchten Plätze auf allen sieben Kontinenten aufzuspüren. Entscheidend für diese Auswahl war zufolge der Redakteure nicht nur die Architektur oder die Magie der Orte, sondern auch die Historie und die Tragik, welche oftmals dahinter steckten. So auch bei Guanajuato: die malerische Lage der Stadt, umgeben von steilen Berghängen und gelegen an einem ausgetrockneten Flussbett ist im ganzen Hochland Mexikos einzigartig. Unzählige schmale Gassen mit bunten Häusern und das unterirdische Tunnelsystem laden nicht nur bei Verliebten zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Einen ganz besonderen Charme versprüht das- vom Lonely Planet als eines der romantischsten Orte der Welt gekürten- „Kussgässchen“. Die Legende besagt, dass dieser Name von einer unglücklichen Liebe herrührt. Demnach soll sich ein Mädchen aus gutem Hause in einen mittellosen jungen Mienenarbeiter verliebt haben. Der Vater verbot diese Liebesbeziehung und unterband sämtlichen Kontakt der Liebenden zueinander. Der junge Mann jedoch wollte die Liebe seines Lebens nicht aufgeben und um seiner Angebeteten nahe sein zu können, mietete er sich in der gegenüberliegenden Wohnung ein. Weil die Balkone der beiden Häuser nur etwa einen halben Meter voneinander getrennt liegen, konnte er von der Familie unbemerkt mit seiner Geliebten allabendliche Küsse austauschen. Traurigerweise war diese Liebe zum Scheitern verurteilt und der junge Mann wurde vom Brautvater auf grausame Art und Weise getötet. Auch heute noch pilgern Verliebte aus aller Welt dorthin und tauschen im Kussgässchen unter oder auf den besagten Balkonen Küsse aus, was gemäß der Legende Glück bringen soll. Haben Sie Fragen zu diesem außergewöhnlichen Ort oder würden Sie selbst gerne nach Guanajuato reisen, um sich im Kussgässchen zu küssen und sich von dem Flair und der Magie der Stadt mitreißen zu lassen? Wir freuen wir uns über Ihre Anfragen.



27. Mai 2011
Autor: Sarah

Nach einigen Ausflügen in die nähere Umgebung Querétaros ging es vor knapp drei Wochen nun endlich auf grosse Reise in den spannenden Süden Mexikos. Chiapas und Oaxaca wollten wir in zwei Wochen bereisen, doch dafür mussten wir zuerst eine turbulente Nachtfahrt in Kauf nehmen. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



5. November 2010
Autor: Antonia

In den Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November feiert Mexiko eines seiner  grössten Feste – den Dia de los Muertos. Dieses Jahr hat mich meine Reise nach Patzcuaro, auf dem Friedhof von Tzin Tzun Zan, geführt – einem der traditionellen Zentren dieses Festes. Hierher pilgern in dieser Nacht tausende von Besucher um sich ein Bild von derwunderschönen Athmosphäre zu machen.

Dia de los Muertos

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7. Oktober 2010
Autor: Antonia

Vom 29. November bis zum 10. Dezember findet der nächste UNO-Klimagipfel in Mexiko statt. Wo? Cancun. Warum? Die Entscheidung des Präsidenten Felipe Calderón ist nüchtern: große Hotelkapazitäten und eine gute Infrastruktur für notwendige Sicherheitsvorkehrungen.

Trotzdem ist die Entscheidung für Mexiko nicht ganz zufällig und traegt durchaus auch symbolische Bedeutung: Lesen Sie den Vollständigen Artikel »



11. Juni 2010
Autor: Nora

Sie wird von der Frauenbewegung verehrt und Ihre Selbstportäts gelten als Ikone der Moderne!

Mit 150 Werken wurde im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Retrospektive der wohl populärsten Malerin Mexikos eröffnet .

Die Ausstellung stellt Frida Kahlo in einem außergewöhnlich breiten Spektrum vor und gibt Einblicke in das Leben, Lieben und Leiden der Künstlerin. Lesen Sie den Vollständigen Artikel »