11. Juni 2010
Autor: Nora

Sie wird von der Frauenbewegung verehrt und Ihre Selbstportäts gelten als Ikone der Moderne!

Mit 150 Werken wurde im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Retrospektive der wohl populärsten Malerin Mexikos eröffnet .

Die Ausstellung stellt Frida Kahlo in einem außergewöhnlich breiten Spektrum vor und gibt Einblicke in das Leben, Lieben und Leiden der Künstlerin.

Mit der Malerei begann die junge Mexikanerin nach einem schweren Busunglück, welches sie im Alter von 18 Jahren, oft in Gips- oder Stahlkorsett, an das Bett fesselte. Obwohl Frida Kahlo entgegen aller Erwartungen das Laufen neu erlernte, litt sie ihr Leben lang seelische sowie körperliche Qualen, welche in vielen ihrer Bilder zum Ausdruck kommen. Auch die intensive Beziehung mit dem mexikanischen Maler Diego Rivera, welche von Liebe aber auch Untreue zum dem russichen Revolutionär Leo Trotzki geprägt war, wird in vielen Werken der Künstlerin verarbeitet.

Die Werke Frida Kahlos sind bekannt für ihre Ausdrucksstärke und autobiografische Prägung, darunter besonders viele Selbstportraits.

Die Ausstellung in Berlin hat es sich jedoch zur Aufgabe gemacht, die Arbeit und Werke der Malerin in einer facettenreicheren Retrospektive darzustellen.

Durch die dreijährige Arbeit gelang es der Kuratorin Helga Prignitz-Poda, welche 1980 das erste Buch über Frida Kahlo ins Deutsche übersetzte, außergewöhnliche Leihgaben privater Sammler für die Ausstellung zu gewinnen.

Neben den Selbstportraits führen weitere Porträts in das Umfeld der Malerin ein und in zwei separaten Räumen finden sich surrealistischen Zeichnungen und Übungen.

Die Ausstellung bietet eine neue Perspektive auf das Leben der Künstlerin, welche sich weltweit so großer Beliebtheit erfreut.

Falls Sie gerne persönlich auf den Spuren der Malerin wandern möchten, laden wir Sie zu unserer Rundreise Auf den Spuren Frida Kahlo & Diego Riveras ein. Auf einer spannenden Reise entdecken Sie unter Anderem das Geburtshaus und die Grundschule der Malerin, sowie das Studio Diego Riveras und seine berümten Wandgemälde im Nationalpalast. Gerne können Sie auch direkt Kontakt per Email oder Telefon mit uns aufnehmen.

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