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6. Januar 2009

Der 6. Januar ist weltweit im Christentum bekannt als der Tag der Heiligen Drei Könige, welche 12 Tage nach Weihnachten dem Morgenstern folgend von weither kamen um dem Jesuskind Geschenke zu bringen. Im Gegensatz zu anderen Ländern kommt diesem Tag in Deutschland eine weniger wichtige Bedeutung zu. In Spanien, Frankreich, sowie auch Mexiko, ist der 6. Januar jedoch das Highlight der Weihnachtszeit. Während z.B. in Deutschland die Kinder am 24. Dezember reich mit Spielsachen beschenkt werden, bekommen in diesen Ländern die Kinder am Heiligen Abend nur Kleinigkeiten und Kleidung. Am 5. Januar jedoch haben die Spielwarengeschäfte Hochkonjunktur und viele bis 3 Uhr Morgens geöffnet. Die Kleinen schicken am Vortag per Heißluftballon Ihre Wunschzellel los und am 6. werden sie dann beschenkt und dürfen den ganzen Tag nur damit verbringen sich mit Ihren neu erstandenen Spielsachen zu beschäftigen. Die Erwachsenen müssen am Drei Königstag allerdings arbeiten gehen. Eine andere immernoch sehr berühmte Tradition des 6. Januar ist der Drei-Königs-Kranzkuchen (la rosca de reyes), welcher symbolisch eine Königskrone darstellen soll. In dem Kuchen sind kleine Plastikpüppchen versteckt die das Jesuskind darstellen sollen. Derjenige der auf solch ein Püppchen stößt, muss traditionell der Gastgeber der Festivität des 2. Februar, des “dia de la candelaria” sein. Das versteckte Jesuskind symbolisiert außerdem wie der Geschichte nach die Geburt Christus geheim gehalten werden musste. Eine andere kulinarische Spezialität die typisch für den Dreikönigstag ist, sind Tamales (in Mais-Blätter gewickelte Maismasse gefüllt mit Fleisch, Bohnen oder Süßem).
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